Bischofswerda: Wirtschaftsdelegation aus China zu Besuch

Wirtschaftsdelegation aus China zu Besuch in Bischofswerda

Hochrangige Wirtschafts- und Handelsdelegation aus China besucht Bischofswerda

Der Wirtschafts- und Investitionsstandort Bischofswerda denkt zukunftsorientiert und richtungsweisend. Durch Oberbürgermeister Holm Große wurden deshalb initiativ der Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, Shi Mingde, sowie der neu im Amt befindliche Gesandte-Botschaftsrat der Handel- und Wirtschaftsabteilung der chinesischen Botschaft in Berlin, Weidong Wang, zu einem Besuch an das "Tor zur Oberlausitz" eingeladen. "Umso stolzer sind wir nun, dass Herr Wang persönlich, kurzfristig auf unser intensives Wirken und Werben hin, am 28. und 29. September eine Wirtschaftsreise durch Sachsen angesetzt hat, welche durch die Botschaft der Volksrepublik China in Berlin organisiert und koordiniert wird", erläutert Holm Große.

Zentraler Punkt des Besuches wird am 28. September, ab 10 Uhr, der Aufenthalt in Bischofswerda sein. Nach dem Empfang im Ratssaal und einer kurzen Präsentation zum Innovations- und Wirtschaftsstandort Bischofswerda durch Oberbürgermeister Holm Große, wird sich Weidong Wang in das Gästebuch der Stadt Bischofswerda eintragen. Im Anschluss stehen ein Rundgang durch den historischen Altstadtkern und Besichtigungen dreier Firmen (SCHOPLAST Plastic GmbH, Ausstellungsbau Wemme, B & W Handelsgesellschaft mbH) sowie des neu konzipierten Industrie- und Gewerbegebietes Bischofswerda-Nord II auf dem Plan. Nach einem Arbeitsessen im Berg-Gasthof Butterberg reist die chinesische Delegation am Nachmittag nach Dresden weiter.

Besucht werden des Weiteren chinesische Unternehmen, welche bereits in Sachsen investiert haben. Auch ein Antrittsbesuch beim stellvertretenden Sächsischen Ministerpräsidenten sowie Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig, ist avisiert.

Hintergrund

Chinas wirtschaftliches Wachstum versetzt seit Jahren die Welt in Erstaunen - selbst während der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2009 wuchs Chinas Wirtschaft um 9,21 Prozent, nur knapp unter dem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 10,25 Prozent der letzten zehn Jahre. Heute ist China mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von neun Billionen US-Dollar (geschätzter Wert 2013) eine der größten Volkswirtschaften der Welt mit ständigem Wachstum. Dabei ist die Volksrepublik China eine der wenigen Nationen, die gleichzeitig wächst und ihre Staatsverschuldung abbaut. Westliche Traditionsmarken wie Volvo, Thomson oder Putzmeister gehören mittlerweile chinesischen Konzernen an. Klar ist: China wird in der Welt von morgen eine entscheidende Rolle für den Export deutscher Unternehmen und für Investitionen in Deutschland und der Europäischen Union spielen.

Quelle: PM Bischofswerda