Brandenburger Rohstofftag - Brandenburg ist eine Schatzkammer

Erdöl Bohrplatz im Spreewald

Wirtschaftsminister Gerber eröffnet ersten Brandenburger Rohstofftag

"Brandenburg ist schon seit Jahrhunderten ein Rohstoffland. In vielen Gebäuden Berlins steckt Kalkstein aus Rüdersdorf", das erklärte Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber bei der Eröffnung des ersten Brandenburger Rohstofftages in Potsdam, für den er die Schirmherrschaft übernommen hat. Der Rohstofftag ist eine Fachtagung wichtiger Unternehmen und Einrichtungen aus dem Rohstoffsektor. Brandenburg sei eine Schatzkammer für Baurohstoffe. So würden jährlich 20 Millionen Tonnen Steine und Erden im Land gefördert, sagte Gerber. "Hinzu kommt Brandenburgs "schwarzes Gold": Die jährlich geförderten 30 Millionen Tonnen Braunkohle."

Die energieintensive Industrie stehe in der aktuellen Klimaschutzdebatte häufig in der Kritik. "Dabei ist gerade sie auf dem Arbeitsmarkt ein Schwergewicht. Die energieintensiven Branchen sichern bundesweit 800.000 Arbeitsplätze und sind die ersten Bausteine vieler Wertschöpfungsketten", betonte der Minister. "Das gilt besonders für die Grundstoffindustrie, aber auch für Branchen wie die Stahlindustrie. Hinzu kommen viele Jobs in nachgelagerten Bereichen wie Handwerk und Dienstleistungen."

Mit dem Energiemix aus verschiedenen Rohstoffen wie Braunkohle, Erdöl, Erdgas und geothermischer Energie trägt das Land Brandenburg dazu bei, eine dauerhaft sichere und preisgünstige Versorgung zu gewährleisten. "Beim Umstieg auf die erneuerbaren Energien brauchen wir eine vernünftige Energiepolitik. Dazu gehört ein klarer Fokus auf die technologischen Knackpunkte der Energiewende. Das sind der bundesweite Netzausbau und die Entwicklung von Speichern im Großformat und zu vertretbaren Kosten", erklärte der Minister.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg