Großer Preis des Mittelstandes 2016

Großer Preis des Mittelstandes 2016

Großer Preis des Mittelstandes 2016 an Menschen mit Mut und Verantwortung verliehen

Ausgezeichnete leisten Hervorragendes im Unternehmen und für die Gesellschaft. Mittelständische Unternehmen sind die Substanz der deutschen Wirtschaft.

Den Auftakt zu den Auszeichnungsgala der Oskar-Patzelt-Stiftung im Rahmen des 22. Wettbewerbs um den "Großen Preis des Mittelstandes 2016" für die Wettbewerbsregionen Berlin/Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt erlebten am 3. September im Dresdner Hotel Maritim mehr als 500 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie zahlreiche geladene Gäste.

An 16 Unternehmen überreichten die Vorstände der Oskar-Patzelt-Stiftung, Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger im Rahmen der Gala die Auszeichnung als "Finalist". 13 nahmen die begehrte "Preisträgerstatue" entgegen. Eine Kommune wurde als wirtschaftsfreundlichste Institution ihrer Region gewürdigt. Sie alle haben sich gegen 169 Mitbewerber durchgesetzt, die in den vier Wettbewerbsregionen die "Juryliste" 2016 erreicht hatten.

Preisträger aus der Lausitz

Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann GmbH aus Cottbus

Lebensfreude trotz Handicap - Die Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann GmbH hat ein Ziel: Die Lebensqualität und das Selbstbewusstsein der Patienten soll gesteigert und ihnen damit ein Mehr an Lebensfreude geschenkt werden. Das erfordert eine optimistische und lebensbejahende Grundhaltung. Und die zieht sich bereits seit vielen Jahren wie ein roter Faden durch die Firmengeschichte.

1991 übernahm Jörg Zimmermann die Orthopädischen Werkstätten Cottbus, die 1890 gegründet worden waren. Heute, 25 Jahre später, hat das Unternehmen 62 Mitarbeiter und gehört zu den führenden Anbietern für Orthopädie- und Rehatechnik sowie Sanitäts- und Homecare-Fachartikel in Südbrandenburg und im grenznahen Sachsen.

Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen seinen Umsatz um 7,6 Prozent steigern können. Zu diesem beachtlichen Erfolg haben nicht unwesentlich Innovationen und ausnahmslos durch eigene Mittel finanzierte Investitionen beigetragen. Auch für die Zukunft setzt Zimmermann auf nachhaltiges Wachstum: Langfristige Erfolge werden kurzfristiger Gewinnmaximierung vorgezogen. Deswegen investiert die Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann GmbH pro Jahr etwa 50.000 Euro in die berufliche Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.

In Zusammenarbeit mit einem weltweit führenden Hersteller von Armprothesen hat das Unternehmen ein revolutionäres Farberfassungssystem zur schnellen Bestellung von passiven Schmuckprothesen eingesetzt. Via iPad können in kürzester Zeit die Hautfarbe analysiert und Sondermerkmale wie Härchen, Äderchen, Sommersprossen und Nagelform ausgewählt werden. Das Programm ermöglicht die Anfertigung einer individuellen Schmuckprothese und schenkt den Patienten so ein Stück Lebensqualität.

Die Software "Dartfish" zur Videoanalyse und -dokumentation von Prothesen beziehungsweise Orthesen hat das Unternehmen 2015 modernisiert und so sichergestellt, dass die Ganganalyse zur Überprüfung der Hilfsmittel-Funktionalität noch präziser arbeitet. Im Vergleich mehrerer Modelle zeigt die Software, wie sich die Prothesen in der Bewegung bewähren. So kann für den Patienten das optimale Modell ausgewählt und an seine Bedürfnisse angepasst werden.

Als Obermeister der Landesinnung für Orthopädietechnik Berlin-Brandenburg verantwortet Firmenchef Jörg Zimmermann die Gesellen- und Meisterausbildung in den Ländern Berlin und Brandenburg. Darüber hinaus ist er ständiger Vertreter beider Bundesländer in der Delegiertenversammlung des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik.

Auf Grund seines Tätigkeitsfeldes sieht sich das Unternehmen in besonderer sozialer Verantwortung. Es unterstützt daher als Partner im Lokalen Bündnis für Familien, familienfreundliche Strukturen zur Weiterentwicklung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Cottbus. Außerdem werden zahlreiche soziale Initiativen und Verbände sowie Sportvereine und Umweltschutzprojekte in der Region Cottbus gesponsert, unter anderem der Frauenzentrum Cottbus e. V., der Förderverein Therapeutisches Reiten e. V., der Förderverein der Förderschule für geistig Behinderte der Stadt Cottbus e. V., der Mukoviszidose Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., der FC Energie Cottbus e. V., der SV Kiekebusch e. V. und der Segelclub Schwielochsee e. V.

Die Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann GmbH wurde 2016 zum dritten Mal in Folge zum Wettbewerb nominiert, durch die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, die Handwerkskammer Cottbus, Amazonas Chocolate Deutschland und die Reha Vita GmbH. 2015 wurde das Unternehmen als Finalist ausgezeichnet.

Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann GmbH aus Cottbus

KiEZ Querxenland Seifhennersdorf gGmbH aus Seifhennersdorf (Oberlausitz)

Spaß und sagenhaftes Lernen - Gar sagenhaft geht es im Querxenland in der Oberlausitz zu: Die KiEZ Querxenland Seifhennersdorf gGmbH betreibt im Naturpark Zittauer Gebirge am Rande der Stadt seit 1991 eines der engagiertesten Kinder- und Jugendzentren Deutschlands. Lernen geht hier in dem ehemaligen Pionierlager wie im Märchen: Die Jugendlichen lernen mit Spaß durch Erleben und stärken nebenbei sogar ihre sozialen Kompetenzen.

Namensgeber des KiEZ sind die Querxe, an die in der Oberlausitz heute noch viele Menschen glauben. Diese kleinen Männlein gehören zur Familie der Heinzelmännchen und Zwerge. Sie können sich mit ihrer Nebelkappe unsichtbar machen, sind fleißige und heimliche Helfer des Menschen, treiben aber auch gern Schabernack. Zum Beispiel stibitzen sie Brot - aber nur, wenn es ohne Kümmel gebacken wurde!

Die Querxe sind nicht nur Namensgeber, sondern tauchen in der einen oder anderen Form auch immer wieder im Kindererholungszentrum auf. So gibt es auf dem acht Hektar großen Gelände sechs verschiedene Gästehäuser: das "Familienhäusel" sowie die so genannten "Querxenhäusel", eines davon ist sogar rollstuhlgerecht. Mit ihren jeweils 36 oder 72 Betten eignen sich die Häuser optimal für Gruppen und Schulklassen, aber auch für Familien. In den Sommermonaten öffnen zudem 24 Bungalows, so dass insgesamt 540 Gäste auf dem weitläufigen Gelände viel Platz haben.

Für Spaß, Erholung und außerschulisches Lernen hat das KiEZ viel zu bieten: Neben Fitnessraum, Sauna, Computerkabinett, Spielcenter, Billardraum, Beachvolleyballfeldern, Trimm-dich-Pfad, BMX-Strecke, Kletterberg, Sinnesgarten und Grillplätzen gibt es im Querxenland auch mehrere Seminar- und Probenräume mit moderner Technik, einen erlebnispädagogischen Team-Parcour, einen Kunstrasenplatz sowie ein Mehrzwecksportfeld.

Um das anspruchsvolle, selbstgesteckte Ziel des "Lernen durch Erleben" tagtäglich aufs Neue erfolgreich umzusetzen, arbeiten 33 Mitarbeiter mit pädagogischer oder sozialpädagogischer Ausbildung im Querxenland. Mit ihrem Fachwissen sichern sie eine qualitativ hochwertige Programmgestaltung und unterstützen die Gruppenbetreuer und Eltern bei Bedarf jederzeit kompetent. Eine weitere Besonderheit des Querxenlandes ist die Zweisprachigkeit des kompletten Informations- und Leitsystems auf Grund der Nähe zur tschechischen Grenze. Das KiEZ Querxenland arbeitet zudem gemeinnützig, überregional und legt den Schwerpunkt auf die Profilierung sozialpädagogischer und touristischer Angebote. Außerschulische Jugendprojekte, Feriencamps für Kinder und Familienfreizeiten gehören ebenso zum Programm wie internationale Kinder- und Jugendbegegnungen.

Die KiEZ Querxenland gGmbH war 2014 Finalist beim "Großen Preis des Mittelstandes" und wurde zum dritten Mal seit 2014 zum Wettbewerb nominiert. In diesem Jahr wurde die KiEZ Querxenland gGmbH durch die Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien, das Vertriebsbüro Hinner, den Landesverband KiEZ Sachsen e. V., den LTV Landestourismusverband Sachsen e. V. und der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien nominiert.

KiEZ Querxenland Seifhennersdorf gGmbH aus Seifhennersdorf (Oberlausitz)

REINERT LOGISTIC GmbH & Co. KG aus Schleife

Lkw-Logistik mit Sendestatus- Das Transport- und Logistikunternehmen REINERT LOGISTIC GmbH & Co. KG transportiert Güter aller Art und Größe quer durch Europa und gehört mit seinen 1.200 Mitarbeitern zu den mittelständischen Schwergewichten in der Branche.

In Ostsachsen zählt das Unternehmen zu den größten Arbeitgebern des Mittelstandes. Der moderne Fuhrpark aus über 750 Fahrzeugen aller Größen- und Hubraumklassen ermöglicht es REINERT LOGISTIC, einen umfassenden Transportservice aus einer Hand anzubieten. Der Logistikexperte mit Hauptsitz in Schleife bei Weißwasser unterhält über ganz Deutschland verteilt sieben Niederlassungen und kann so jedem Kunden einen regionalen Ansprechpartner zur Verfügung stellen. Obwohl am Rande der Republik beheimatet, konnte das Unternehmen dank flächendeckender Präsenz von der Lausitz aus kontinuierlich wachsen.

REINERT LOGISTIC besitzt im Feld der mittelständischen Speditionsbetriebe deutschlandweit einen der größten und modernsten Fuhrparks. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge beträgt nur zwei Jahre. Technische Besonderheiten wie Leichtbauweise bei Planensattel-Aufliegern mit bis zu 27 Tonnen Nutzlast und neueste, moderne Sicherheitstechnik sowie integrierte Kräne sind Merkmale der REINERT-Flotte. Außerdem erfüllt der gesamte REINERT-Fuhrpark die klimaschonende und verbrauchsarme EURO-6 Norm. Dank dieser Top-Ausstattung werden die Verlade- und Entladekapazitäten sowie der Lkw-Einsatz optimiert und gleichzeitig Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß reduziert. Außerdem bietet REINERT ein besonderes Novum der Transportlogistik: Dank Fahrzeugtelematik können Kunden über eine Internetplattform jederzeit den aktuellen Verbleib ihrer Lieferung nachverfolgen und dies in Echtzeit. Ein Anruf, ob die gesendeten Produkte angekommen sind, erübrigt sich also.

Der exzellente Service von REINERT LOGISTIC beschert dem Fuhrunternehmen viele zufriedene Stammkunden. Die treue Kundschaft der Ostsachsen profitiert von der fortlaufenden Weiterentwicklung der Leistungen und Einführung von Neuerungen.

Der konstante Austausch mit den Kunden gepaart mit der Fachkompetenz jedes Mitarbeiters bilden die Grundlage für den Unternehmenserfolg. Flache Hierarchie und kurze Entscheidungswege sorgen bei REINERT LOGISTIC für ein familiäres Arbeitsklima. Von der Gründung des Unternehmens im Jahr 1990 bis heute ist René Reinert alleiniger Geschäftsführer. Er leitet den Transportdienstleister zusammen mit einem überschaubaren mittleren Management.

REINERT LOGISTIC ist sehr aktiv im Bereich Sportförderung.
Das Unternehmen ist beispielsweise Sponsor des firmeneigenen REINERT Lkw-Rennstalls, der an den FIA EUROPEAN TRUCK RACING CHAMPIONSHIPS teilnimmt und bereits zahlreiche Erfolge feiern konnte. Nennenswert ist auch das Engagement von REINERT LOGISTIC als Gesellschafter der Profi-Eishockey-Mannschaft "Lausitzer Füchse" in Weißwasser.

Die REINERT LOGISTIC GmbH & Co. KG wurde zum vierten Mal seit 2013 zum Wettbewerb nominiert durch das Vertriebsbüro Hinner und die Schoepe Display GmbH. 2015 erfolgte die Auszeichnung als Finalist.

REINERT LOGISTIC GmbH & Co. KG aus Schleife

Kommune des Jahres aus der Lausitz

Regionaler Wachstumskern Westlausitz (RWK WL)aus Lauchhammer

Stabile Wirtschafts- und Arbeitsplatzentwicklung trotz Randlage - Der Regionale Wachstumskern Westlausitz (RWK WL) ist eine Gemeinschaft zur Förderung des regional ansässigen Mittelstandes und deckt die beiden Wirtschaftsregionen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz ab. Der Wachstumskern wird getragen von den Ämtern zur Wirtschaftsförderung der fünf Städte Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg. Damit ist der RWK WL eine wirtschafts-freundliche Städtegemeinschaft.

Mit Einzelberatungen für Mittelständler, auch in den Abendstunden und am Wochenende, gemeinsamer Vermarktung aller Industrie- und Gewerbegebiete der Region auf Messen, im Internet und in Ansiedlungsgesprächen, Unterstützung der acht Gewerbevereine in der Westlausitz, Organisation einer regionalen Leistungsschau und einer Ausbildungsmesse sowie gezielten Marketing- und Beratungsmaßnahmen, um Rückkehrer und Zuzügler zu gewinnen, engagiert sich der RWK WL aktiv und erfolgreich in der Förderung der Wirtschaft in der Westlausitz. Dabei kooperieren die Wirtschaftsförderer eng mit den örtlichen IHKs, den Arbeitsagenturen, der "Wirtschaftsregion Lausitz", der Zukunftsagentur Lausitz, den beiden Landkreisverwaltungen sowie organisierten Branchen-Clustern wie der "Energieregion Lausitz" und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Gemeinsam mit der Hochschule wird die anwenderbezogene Forschung für den örtlichen Mittelstand vorangetrieben.

Durch die Aktivitäten des RWK WL konnten in den vergangenen Monaten deutliche Verbesserungen zugunsten der mittelständischen Wirtschaft erreicht bzw. vorbereitet werden. So wurde beispielsweise das Container-Verteilterminal im BASF-Werk Schwarzheide ans Schienennetz angeschlossen, die Gewerbegebiete in Massen und in Hosena besser ans Straßennetz angebunden und Finsterwalde erhielt eine Stadtkernumfahrung. Außerdem wurden je ein schiffbarer Kanal zwischen Sedlitzer und Großräschener See sowie zwischen Senftenberger und Geierswalder See eröffnet, ein Gewerbegebiet speziell für Bootsbauunternehmen und wasseraffines Gewerbe am Sedlitzer Nordufer ausgewiesen und ein Innovationszentrum für Start-ups am Universitätsstandort Senftenberg gegründet.

Das vielfältige Engagement der Westlausitzer Wirtschaftsförderer trug mit dazu bei, dass in der Region die Anzahl von neuen Arbeitsplätzen sowie die Zahl der Unternehmens-ansiedlungen stetig stieg und damit auch die Anzahl der Beschäftigten. Die Arbeitslosenquote konnte von 15 Prozent (2012) auf aktuell 13 Prozent gesenkt werden.

Während das verarbeitende Gewerbe sowie die Bereiche Handel, Verkehr und Gastgewerbe von der Beschäftigtenanzahl her in den vergangenen Jahren stabil blieben bzw. leicht zunahmen, stieg die Zahl der im Dienstleistungsbereich Beschäftigten deutlich. Dies ist ein Zeichen für eine zunehmende Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur in der Westlausitz. Die Zahl der Unternehmen hat sich in allen Unternehmensgrößenklassen erhöht: Bei den Kleinunternehmen bis 49 Beschäftigte um 10 Prozent, bei den Unternehmen mittlerer Größe bis 249 Mitarbeiter um beachtliche 25 Prozent. Bei Großunternehmen (250 Beschäftigte und mehr) hat sich die Anzahl sogar mehr als verdoppelt. Dies macht deutlich, dass sich viele Unternehmen auf einem relativ hohen Niveau wirtschaftlich stabilisiert haben. Weiterhin wurden in mehreren bestehenden Unternehmen Investitionen zur Unternehmenserweiterung vorgenommen.

Trotz dieser durchaus sichtbaren Erfolge - der Pendlersaldo liegt mittlerweile deutlich im Plus und auch die Anzahl der Beschäftigen mit Hochschulabschluss stieg in der Region um acht Prozent - wird dem Städtebund in absehbarer Zukunft die Arbeit nicht ausgehen. So wird das absehbare Ende der Braunkohleförderung in der Region die Wirtschaftsförderung vor viele neue Aufgaben stellen. Eine wichtige Rolle wird dabei der Tourismus spielen, der sich dank ausgebautem Radwegenetz und gefluteter Seen bereits gut entwickelt hat.

Der Regionale Wachstumskern Westlausitz (RWK) wurde 2016 zum zweiten Mal in Folge für den Sonderpreis "Kommune des Jahres" durch die Stadt Senftenberg, die complan Kommunalberatung GmbH und den Unternehmerverein Sedlitz e. V. nominiert.

Hintergrund:

Bundesweit hatten für das Wettbewerbsjahr 2016 mehr als 1.400 Institutionen in den 16 Bundesländern insgesamt 4.796 kleine und mittlere Unternehmen sowie Banken und Kommunen nominiert.

Kein anderer Wirtschaftswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und nun schon mehr als zwei Jahrzehnte anhaltende Resonanz wie der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung seit 1994 ausgelobte Wettbewerb. Dabei ist der Preis nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen einzig und allein um Ehre, öffentliche Anerkennung und Bestätigung ihrer Leistungen, ohne finanzielle Anreize.

Unter den nominierten und ausgezeichneten Firmen sind sowohl Newcomer, die erst in den letzten fünf Jahren gegründet wurden, als auch über 150 Jahre alte Unternehmen, die bereits zahlreiche Krisen, Währungsreformen und sogar Kriege überstanden haben.

Quelle: Oskar-Patzelt-Stiftung