Qualitätsmilch und keimfreies Wasser aus der Natur

Milchtankstelle in Frauendorf von der Qualität der frischen Milch

Landtagsabgeordneter überzeugt sich vor Ort von qualitätsbewusster Milch und keimfreies Wasser

Zum Abschluss seiner Sommertour besuchte Wolfgang Roick die Milchtankstelle in Frauendorf sowie das Klärwerk in Brieske und das Wasserwerk in Tettau. "Ich möchte die sitzungsfreie Zeit nicht nur nutzen, um meinen Wahlkreis zu bereisen, sondern auch um mit Experten über aktuelle Themen, wie den Milchpreis ins Gespräch zu kommen", sagt der Landtagsabgeordnete.

Bei der Frauendorfer Agrargenossenschaft Elster Pulsnitz e.G. tauschte sich Wolfgang Roick mit dem Vorstandsvorsitzenden Frank Gutmann über die aktuelle Problematik des niedrigen Milchpreises aus. "Gegenwärtig ist zu viel Milch auf dem Markt, deshalb auch die niedrigen Preise", ist sich Frank Gutmann sicher. Nur der Markt selbst müsse es richten, so die Meinung des Fachmannes. "Und was kann die Politik machen", fragte der Landtagsabgeordnete. "Standards definieren und ein Steuerungselement für die Milchmenge diskutieren", lautete die Antwort des Vorstandsvorsitzenden.

Besonders interessierte sich der Landtagsabgeordnete auch für die Milchtankstelle im Hofladen der Agrargenossenschaft. "Ich fände beispielsweise Milchtankstellen in großen Supermärkten toll. Da ist die Frequentierung hoch, der Markt würde sich regulieren und der Bauer könnte wieder kostendeckender arbeiten", so die Meinung von Wolfgang Roick. Frank Gutmann erläuterte ihm, welche besonderen Vorschriften und Regelungen für eine Milchtankstelle notwendig sind, so dass sie meist nur auf eigenem Grund und Boden in der Nähe des eigenen Landwirtschaftsbetriebes errichtet wird. Die Kostprobe aus der Frauendorfer Milchtankstelle überzeugte Wolfgang Roick im Handumdrehen: "Man schmeckt, dass hier Qualität angeboten wird".

Um 1A-Qualität geht es auch quasi um die Ecke im Wasserwerk Tettau des WAL Betriebes. Aus einer Tiefe zwischen zwanzig und dreißig Metern wird aus dem Lausitzer Urstromtal das Trinkwasser für die Region gefördert. Die Aufbereitung erfolgt nur mit den natürlichen Mitteln Luft und Kalk, um den Eisengehalt zu verringern. So entsteht von Natur aus ein keimfreies Wasser ohne Zusatz von Chlor oder anderen Desinfektionsmitteln. "Auch hier hat mich die Kostprobe aus einem Brunnen aus den 50er Jahren sehr überzeugt, dass wir beruhigt unser Wasser aus der Leitung trinken können", sagt Wolfgang Roick.

Kläranlage in Brieske

Im Mittelpunkt des wasserwirtschaftlichen Austausches mit dem WAL stand nicht nur das Trinkwasser, sondern auch das Abwasser. Dazu besichtigte der Landtagsabgeordnete auch das Klärwerk in Brieske und ließ sich die technischen Maßnahmen erläutern. "Das sind für mich wichtige Hintergrundinformationen, die bei politische Entscheidungen eine große Rolle spielen", so Roick schließlich.

Milchtankstelle BU: Wolfgang Roick (r.) überzeugt sich an der Milchtankstelle in Frauendorf von der Qualität der frischen Milch. (Foto: Dunja Petermann)

Klärwerk BU: Beim wasserwirtschaftlichen Austausch mit dem WAL Betrieb stand auch eine Besichtigung der Kläranlage in Brieske auf dem Programm. (Foto: Wolfgang Roick)

Quelle: SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Roick