Baubranche in Südbrandenburg auf Azubi-Suche

Bau-Nachwuchs gesucht

Auf dem Bau in Südbrandenburg geht noch was: Rund 80 offene Azubi-Stellen

Bau-Nachwuchs gehört zu den "Top-Verdienern" unter den Azubis

Auf dem Bau geht noch was: Die Baubranche in Lausitz-Südbrandenburg bietet noch rund 80 offene Ausbildungsplätze, die bei der Arbeitsagentur gemeldet sind. In ganz Brandenburg sind sogar rund 260 unbesetzte Lehrstellen in der Bauwirtschaft registriert. Darauf hat die IG BAU Südbrandenburg hingewiesen. Das Ausbildungsjahr habe gerade erst begonnen. Wer sich rasch für den Bau entscheide, habe somit die Chance, kurzfristig mit einer Ausbildung zu starten.

"Immerhin gehören Bau-Azubis zu den "Top-Verdienern" unter den Auszubildenden. Im ersten Lehrjahr bekommt ein Bau-Azubi 675 Euro pro Monat. Im dritten Ausbildungsjahr geht ein angehender Maurer, Straßenbauer oder Zimmerer schon mit 1.120 Euro brutto nach Hause", sagt IG BAU-Bezirksvorsitzende Regina Grüneberg. Bereits im kommenden Sommer gebe es auf dem Bau sogar noch einmal mehr Geld fürs Azubi-Portemonnaie.

Die IG BAU appelliert an die Bauunternehmer in Südbrandenburg, bei der Auswahl des Bau-Nachwuchses nicht nur auf die Schulabschlüsse und Zeugnisnoten zu schielen. "Es ist wichtig, auch jungen Menschen eine Chance zu geben, die keine Musterschüler waren, aber bereitwillig ins Berufsleben starten wollen", so Grüneberg. Immerhin seien bei der Arbeitsagentur noch 30 Bewerber in der Region gemeldet, die bislang vergeblich versucht hätten, einen Ausbildungsplatz im Hoch- oder Tiefbau zu bekommen. In ganz Brandenburg seien rund 120 Bewerber noch auf der Suche nach einem Jobstart auf dem Bau. Wer sich gezielt über einen Berufseinstieg in die Baubranche informieren will, der kann sich - über das Angebot der Arbeitsagentur hinaus - auf der Jobbörse der Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) unter www.bau-stellen.de umsehen.

Quelle: IG Bauen Agrar Umwelt Bezirksverband Südbrandenburg