Pro Lausitz begrüßt die Entscheidung der schwedischen Regierung

Nun gilt es, den Lausitzer Strukturwandel mit der Kohle weiter anzupacken!

"Viele Menschen in der Lausitz atmen auf. Letztendlich haben sich in Schweden doch Verantwortung und Vernunft gegen grüne Ideologie durchgesetzt. Mit der Zustimmung zum Verkauf der Lausitzer Braunkohlesparte kann die Region nun nach vorn blicken und den Strukturwandel mit der Kohle weiter anpacken.", so Wolfgang Rupieper, Vorstandsvorsitzender des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. zur Entscheidung der schwedischen Regierung, den Verkauf der Lausitzer Braunkohlesparte durch das Staatsunternehmen Vattenfall an EPH zu unterstützen.

Gleichzeitig betont der Lausitzer Bürgerverein, dass die Region verlässliche und stabile energiepolitische Rahmenbedingungen aus Berlin benötigt. Hier scheinen aktuelle Entwicklungen - wie die gelockerten Ziele für den Braunkohleausstieg im jüngst veröffentlichten Klimaschutzplan - für einen einsetzenden Erkenntnisprozess zu sprechen. Die Wertschöpfung aus der Lausitzer Braunkohle ist auch künftig zwingend notwendig, um einerseits die Energiewende zum Erfolg zu führen und andererseits den Strukturwandel in der Lausitz zu ermöglichen. So haben sich auch in der LAUSITZRUNDE Kommunalvertreter der Lausitz, die für ca. 1 Millionen Bewohner sprechen, klar für einen Strukturwandel mit der Kohle positioniert.

"Auf diesem in den kommenden Jahrzehnten bevorstehenden Weg werden wir auch vom neuen Eigner eine Partnerschaft für die Lausitz einfordern. Wir begrüßen das Engagement von EPH, das ja bereits im Mitteldeutschen Revier mit einem nachhaltigen Vertrauen in die Zukunft der Braunkohle verbunden ist. Wir werden aber auch genau darauf achten, dass die wirtschaftlichen Interessen immer mit einem Einstehen für die Belange unserer Region korrespondieren.", steckt Wolfgang Rupieper die Ziele des Vereins ab, der sich auch im Dialog mit dem neuen Eigner als Anwalt der Region versteht.

Quelle: Pro Lausitzer Braunkohle e.V.