Oberlausitzer Politiker besuchen Tagebau Nochten

Oberlausitzer Politiker besuchen Tagebau Nochten

CDU-Kreisvorstand Görlitz zu Besuch im Tagebau Nochten

Braunkohle zuverlässiger und kostengünstiger Partner der erneuerbaren Energien

Die Junisitzung des CDU-Kreisvorstandes Görlitz fand im Rahmen eines Vor-Ort-Termins bei Vattenfall in Weißwasser statt. Nach einer Befahrung des Tagebaus Nochten kamen die Kreisvorstandsmitglieder mit Vertretern von Vattenfall über die Zukunft der Braunkohle im Landkreis, aktuelle Entwicklungen in der Energiepolitik und ihre Auswirkungen sowie die wirtschaftspolitische Zukunft des Unternehmens ins Gespräch. Gesprächspartner waren der Leiter des Tagebaus Nochten, Lutz Mickel, Betriebsratsvorsitzende Silke Rudolph und Wolfgang Dirschauer, Leiter Klimapolitik bei der Vattenfall Berlin GmbH.

Dazu sagt der CDU-Kreisvorsitzende Octavian Ursu MdL: "Der Tagebau Nochten hat uns anschaulich vor Augen geführt, dass die Braunkohle eine wichtige Säule der Wirtschaft im Landkreis ist. Die Braunkohleindustrie prägt seit mehr als einem Jahrhundert die Lausitz, und sie wird auch noch für viele Jahrzehnte Menschen Arbeit und Perspektive bieten.

Wir brauchen die Braunkohle als zuverlässigen und kostengünstigen Partner der erneuerbaren Energien. Sonst wird die Energiewende unbezahlbar und letztlich scheitern. Eine vernünftige Strukturentwicklung der Lausitz gelingt nur mit und nicht gegen die Braunkohle.

Wer jetzt den Ausstieg einleiten will, der will keinen Strukturwandel, der will den Strukturbruch, der Arbeitsplätze und Zukunftschancen für unsere Region vernichtet. Tagebaue und Kraftwerke sind moderne Großtechnologien. Sie brauchen Planungs- und Rechtssicherheit."

Der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Dr. Stephan Meyer MdL ergänzt: "Die sächsischen Braunkohlekraftwerke sind in der Effizienz weltweit führend. Angesichts der weltweiten Klimaproblematik sollten wir daher durch Technologietransfer dafür sorgen, dass diese Technologien zum Einsatz kommen. Das ist ein spürbarer Beitrag zum Klimaschutz."

Quelle: CDU-Kreisverband Görlitz