Industriekulturtourismus im Lausitzer Seenland

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Ministerium unterstützt Industriekulturtourismuskonzept für das Lausitzer Seenland

Landesplanungsministerin Kathrin Schneider hat in Großräschen einen Zuwendungsbescheid über 261.300 Euro zu Gunsten von sechs Kommunen überreicht. Mit dem Geld wird die Erstellung eines gemeinsamen Industriekulturtourismuskonzeptes für das Lausitzer Seenland unterstützt, das vom IBA Studierhaus Lausitzer Seenland e.V. in Großräschen koordiniert wird.

"Ich begrüße es, dass die sechs Kommunen gemeinsame Sache machen, wenn es darum geht ein Konzept für die zukünftige Entwicklung des Tourismus in der Region zu erstellen. Die Industriekultur hat national wie international einen festen Platz im touristischen Angebot. Ich bin mir sicher, dass alle Ziele im Lausitzer Seenland von einer gemeinsamen überregionalen Vermarktung profitieren", sagte Ministerin Schneider bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides.

Mit dem Konzept sollen den sechs Partnern Wege aufgezeigt werden, wie die touristischen Standorte besser vermarktet werden können. Untersucht wird außerdem, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Angebote im Umfeld der Sehenswürdigkeiten zu verbessern.

Zusammen geschlossen haben sich die Orte Uebigau-Wahrenbrück mit dem Museumsbergwerk Brikettfabrik Louise in Domsdorf, Plessa mit dem ehemaligen Kraftwerk Plessa, Lauchhammer mit den Biotürmen der ehemaligen Kokerei, Senftenberg mit der Gartenstadt Marga, Großräschen als Entreestandort zum Lausitzer Seenland mit den IBA-Terrassen als Besucherzentrum und Lichterfeld-Schacksdorf mit dem Museumsbergwerk Abraumförderbrücke F60. Weitere regionale Partner sind die Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH, der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V. und der Zweckverband Lausitzer Seenland.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg