Braunkohleausstieg in der Lausitz

Braunkohleausstieg in der Lausitz

Zeit für den geordneten Braunkohleausstieg läuft ab!

Damit die deutschen Klimaschutzziele erreicht und die Verpflichtungen aus den Pariser Vereinbarungen zum internationalen Klimaschutz nicht scheitern muss auch die Lausitz ihren Beitrag leisten. Das bedeutet, dass bis zum Jahr 2038[1] das letzte Kohlekraftwerk in der Lausitz vom Netz gehen muss. "Begonnen werden muss mit dem Braunkohleausstieg aber wesentlich früher, nämlich jetzt," so Axel Kruschat BUND Geschäftsführer in Brandenburg. Ab 2019 müssen die Kraftwerke Jänschwalde und Boxberg teilweise stillgelegt bzw. in die Sicherheitsreserve überführt werden.

"Das ist in wenigen Jahren, bis dahin muss es für die Lausitz eine Alternative geben," so Kruschat weiter. "Die Verweigerungshaltung von SPD geführter Landesregierung und IGBCE schafft keinen einzigen neuen Arbeitsplatz und hilft niemandem."

Unter diesen Bedingungen muss die Braunkohleplanung gestoppt werden bzw. der Aufschluss neuer Tagebaue muss von der Landesregierung aktiv ausgeschlossen werden. "Die Energiestrategie von Rot-Rot hat Gutachten zur Grundlage, die von einer Wettbewerbsfähigkeit der Braunkohle bis über das Jahr 2040 hinaus ausgingen, diese sind wie der Vattenfall Verkauf zeigt offensichtlich falsch."

[1] Was bedeuten Deutschlands Klimaschutzziele für die Braunkohleregionen? - Eine Analyse auf Basis der Elf Eckpunkte für einen Kohlekonsens Agora Energiewende April 2016, S. 29

Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V.