Zukunft vom Lausitzer Industriepark in Russland

ASG Spremberg bereitet die Zukunft vom Industriepark Schwarze Pumpe in Russland vor

Die ASG Spremberg GmbH bereitet mit der russischen Region Kursk eine weitreichende wirtschaftliche Zusammenarbeit vor. Eingebettet ist dieses Engagement in die Städtepartnerschaft zwischen Spremberg und Schelesnogorsk. Die ASG, die für die Wirtschaftsförderung des RWKs Spremberg in Brandenburg und der sächsischen Gemeinde Spreetal länderübergreifend tätig ist, bereitet unter dem Arbeitstitel "Schwarze Pumpe II" die Eröffnung eines deutsch-russischen Wirtschafts- und Entwicklungszentrum vor, dass seinen Sitz im Industriepark wie auch in Schelesnogorsk haben soll. Das Zentrum ist Voraussetzung für direkte Kooperationsbeziehungen von deutschen mit russischen Unternehmen. Angedacht sind hierbeit auch Joint Ventures und Know How-Transfer.

Begründet sind diese Aktivitäten mit dem Strukturwandel in der Lausitz, der neue Produkte, neue Dienstleistungen in Verbindung mit neuen Märkten erforderlich macht. Eine intensive Verbindung der Lausitzer mit der Kursker Region kann helfen, Arbeitsplätze zu erhalten bzw. neue zu schaffen. Das Kursker Bergbau-Revier weist große Ähnlichkeiten mit den Gegebenheiten in der Lausitz auf und ist sehr stark mit den europäischen Markt verflochten. Hier haben in der Lausitz ansässige Unternehmen durch enge Zusammenarbeit mit russischen Unternehmen die Chance, auf diesen Märkten ebenfalls aktiv zu werden.

Das geplante Kooperations- und Entwicklungszentrum soll helfen, Ansiedlungen für brandenburgisch-sächsische Firmen in Russland vorzubereiten. Bei Schelesnogorsk soll ein Industriepark errichtet werden.

Weitere Schritte zu diesem Vorhaben werden anlässlich der Industriemesse Ende Juni diesen Jahres in Kursk besprochen. Zugleich soll das Projekt auf dem zum gleichen Zeitpunkt in Kursk stattfindenden 5. Allrussischen Kongress vorgestellt werden. Auf deutscher wie auch auf russischer Seite wird davon ausgegangen, dass das ein Impuls für weitere solcher Projekte werden wird. Teilnehmer der deutschen Delegation werden neben der Spremberger Bürgermeisterin und dem Spreetaler Bürgermeister auch Vertreter der ASG sowie Vertreter von im RWK ansässigen Unternehmen.

Quelle: Tudyka.PR