Klinikum Dahme-Spreewald erhält ICW-Zertifikat

Klinikum Dahme-Spreewald erhält als erstes Klinikum in Brandenburg Zertifikat für Wundmanagement

Als erstes Klinikum im Land Brandenburg hat jetzt das Klinikum Dahme-Spreewald das ICW-Zertifikat für das Wundmanagement erhalten. Das Audit fand in der Spreewaldklinik Lübben statt und gilt für beide Krankenhäuser des Klinikums Dahme-Spreewald in Lübben und in Königs Wusterhausen.

Was ist Wundmanagement? Wundmanagement bezieht sich vor allem auf chronische Wunden und umfasst die Krankheitsvorgeschichte, die Untersuchung und Beobachtung der Heilungsphasen ebenso wie die konkrete Behandlung, Schmerzmanagement und Dokumentation. "Das Zertifikat belegt, dass die Verantwortlichen auf der Grundlage von Standards und Behandlungsleitlinien eine Struktur zur Wundbehandlung haben, sich alle eingebundenen Berufsgruppen zur Behandlung verständigen und mit weiteren Beteiligten, etwa den niedergelassenen Ärzten, wegen der Weiterbehandlung in Kontakt stehen", erläutert Michael Kabiersch, Geschäftsführer des Klinikums Dahme-Spreewald, die Besonderheit dieses Zertifikats. "Für die Patienten und ihr familiäres Umfeld ist die Gewissheit, dass es sich um eine zertifizierte Einrichtung handelt, sehr hilfreich."

Das Team des Wundmanagements kennt sich mit allen wichtigen Fragestellungen aus und arbeitet in einem interdisziplinären Team zusammen. Sie wissen um die Faktoren, die das Verheilen einer Wunde beeinflussen - Durchblutung und Ernährung sind von großer Bedeutung für den Heilungsprozess, Gefäßerkrankungen, Übergewicht oder auch bestimmte Medikamente verzögern diesen.

Nur vier weitere Krankenhäuser in der Bundesrepublik haben bisher ein ICW-Zertifikat für ihr Wundmanagement erhalten, eines davon in Berlin.

Quelle: Landkreis Dahme-Spreewald