Logistikstandort Frankfurt (Oder) auf gutem Weg

Logistikstandort Frankfurt (Oder) auf gutem Weg

Entwicklung des grenzüberschreitenden Güterverkehrs am Logistikstandort Frankfurt (Oder)

Infrastrukturministerin Kathrin Schneider hat sich heute am Logistikstandort Frankfurt (Oder) über die Entwicklung des grenzüberschreitenden Güterverkehrs und Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Logistik an der Europa-Universität Viadrina informiert.

"Frankfurt profitiert von seiner Lage an der Transeuropäischen Verkehrsachse, die die Niederlande mit Osteuropa und dem Baltikum verbindet. Die Stadt hat diesen Standortvorteil genutzt und in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit den polnischen Nachbarn gute Arbeit geleistet. Davon profitieren alle Akteure, denn eine Region die geschlossen auftritt wird deutlicher wahrgenommen. Diese positive Entwicklung unterstützen wir. Für die Mobilitätsstrategie erarbeiten wir derzeit Leitlinien für den Güterverkehr. Unser Ansatz ist, die Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße zusammenzuführen, also multimodal zu denken. Ziel ist, die Logistikknoten zu starken Standorten im transeuropäischen Verkehrsnetz zu entwickeln," sagte Ministern Schneider.

Verkehr, Mobilität und Logistik gehören zu den Schwerpunktbranchen in Brandenburg. Das Land profitiert davon, dass sich drei der neun transeuropäischen Verkehrskorridore in der Hauptstadtregion kreuzen. Nach einer Prognose des Bundes wird der Güterverkehr zwischen 2010 und 2030 um 38 Prozent zunehmen. Die Landesregierung will den Güterverkehr möglichst umweltfreundlich organisieren und Verkehr von der Straße auf die Bahn und das Binnenschiff verlagern. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die multimodalen Logistikknoten.

Von Frankfurt (Oder) aus gibt es regelmäßige Zugverbindungen zu den Seehäfen Hamburg, Bremerhaven und Rotterdam sowie zu den Güterverkehrszentren in Polen, Gliwice und Kutno. Das Güterverkehrszentrum in Frankfurt (Oder) verfügt über einen Portalkran und vier Umschlaggleise mit Kranbahnschienen auf einer Länge von 620 Metern. Seit der Eröffnung des Güterverkehrszentrums 2005, hat sich der Containerumschlag mehr als verzehnfacht: 2005 wurden mehr als 4700 Container umgeschlagen, 2015 waren es knapp 59.500.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg