Einheitliche Marke für Region Elbe-Elster wünschenswert

Markentag von Landkreis und Tourismusverband stellte Erfahrungen der Reiseregion Fläming und Regionalmarke Uckermark vor

Zu einem Markentag hatten der Landkreis und der Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. am 13. April in die Kreisverwaltung nach Herzberg eingeladen. Gekommen waren Vertreter von Kommunen, Institutionen, Vereinen und Verbänden aus der Region, um über eine mögliche einheitliche Marke für den Landkreis Elbe-Elster zu diskutieren. Den Anstoß dazu hatte der Marketingausschuss des Tourismusverbandes im Februar gegeben, wo unter Leitung von Elbe-Elster-Marketingkoordinatorin Janine Kauk u.a. über den Aufbau einer angebotsübergreifenden Regionalmarke für Elbe-Elster gesprochen wurde. Ein einheitlicher Außenauftritt für touristische und regionale Produkte aus Elbe-Elster wurde von den Teilnehmern als wünschenswert für erfolgreiches Marketing angeregt. Gründe dafür gibt es einige: Nur so lässt sich die Kraft der Region spürbar nach außen vermitteln. Eine Marke prägt sich besser ein. Alle Beteiligten an einem Strang erzielen mehr Durchschlagskraft u.s.w.

Beim Markentag in der Kreisverwaltung wurde das Thema nun wieder aufgerufen und mit Akteuren aus anderen Regionen Brandenburgs weiter vertieft. Im Fokus standen die Uckermark und der Fläming. "Wir haben uns dabei an vergleichbaren Regionen orientiert, die über ähnliche Finanzen, Wirtschaftskraft und touristische Potenzial verfügen", sagte Anke Richter, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Elbe-Elster-Land e.V. Silvio Moritz, Geschäftsführer des Investor Centers Uckermark GmbH, referierte unter der Überschrift Standortmarketing über den Entwicklungs- und Umsetzungsprozess der Regionalmarke Uckermark, die seit 2006 am Start ist. Die Marke verbindet Tourismus, Wirtschaft und die Region. Sie wird von allen Bereichen genutzt und akzeptiert. Die Erfahrungen nach zehn Jahren sind nach Angaben von Silvio Moritz positiv. Die Uckermark als Marke wird gut wahrgenommen. Ähnliches konnte Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fläming e.V., berichten. Er sprach über den Markenbildungsprozess der Reiseregion Fläming als touristische Marke. Auch er unterstrich die Vorteile für die Vermarktung einer Region mit Hilfe eines einheitlichen Auftritts, bei dem die Einzelakteure an einem gemeinsamen Strang ziehen. Ausgehend von den positiven Erfahrungen im Fläming und in der Uckermark versprach Marketingkoordinatorin Janine Kauk auch für Elbe-Elster am Ball zu bleiben, um einen ähnlichen Prozess in Richtung einheitlicher Regionalmarke anzuschieben. Denkbar sind zum Beispiel eine zentrale Internetseite für Elbe-Elster-Besucher und ein einheitliches Broschürenlayout mit einem wieder erkennbaren Gesicht der Region für eine professionelle Kommunikation nach draußen.

Foto Pressestelle Kreisverwaltung: Was kann Elbe-Elster von anderen Regionen in puncto Marketing für den Standort lernen? Marketingkoordinatorin Janine Kauk (l.), Anke Richter (2.v.l.), Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Elbe-Elster-Land e.V., und Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (r.) im Gespräch mit Silvio Moritz, Geschäftsführer des Investor Centers Uckermark GmbH, und Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fläming e.V., beim Markentag in Herzberg.

Quelle: Landkreis Elbe-Elster