Abgeordnete besuchen Gründerwerkstatt Zukunft Lausitz

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Existenzgründung gegen Abwanderung in der Lausitz

Abgeordnete aus Berlin und Potsdam zu Gast in der Lausitz

Der bevorstehende Strukturwandel in der Lausitz und die Chancen von Gründerinnen und Gründern und jungen Unternehmen waren Thema einer Gesprächsrunde der Gründerwerkstatt Zukunft Lausitz mit Abgeordneten der Bundes-und Landespolitik. Diesmal als Gäste begrüßt wurden die Cottbuserin Kerstin Kircheis, Mitglied der SPD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag sowie der Spremberger Ulrich Freese, Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion.

"Junge Menschen sollen die Lausitz gestalten, sie schöner und interessanter machen und dafür sorgen, dass viele andere junge Lausitzer ihre Region als lebens- und zukunftswert erkennen," so Projektleiter Marcel Linge von der Gründerwerkstatt Zukunft Lausitz. Das Projekt konnte seit 2006 bereits mehr als 300 Lausitzer erfolgreich bis zur Gründung ihres eigenen Unternehmens begleiten sowie mehr als doppelt so viele Interessenten beraten.

"Aus meiner Sicht ist die Gründerwerkstatt Zukunft Lausitz ein wesentliches Erfolgsbeispiel, wie man die jungen Lausitzer dazu bewegen kann, hier vor Ort Verantwortung für sich und später vielleicht auch angestellte Mitarbeiter zu übernehmen, ein tolles Beispiel, wie junge Lausitzer selbst die Zukunft der Region in die Hand nehmen", so die Landtagsabgeordnete Kerstin Kircheis.

Als wesentlich betrachtet sie dabei auch, dass nicht jede Idee ein Erfolgserlebnis wird. "Es ist ganz wichtig, dass einige Träume kontrolliert zerplatzen, das zahlt sich dann vielleicht schon mit der nächsten Idee aus. Sehr wichtig ist deshalb auch die hohe Anzahl von über 600 Beratungen von interessierten Gründern", so Kircheis.

"Nicht jede Idee ist umsetzbar, wir begleiten die Gründungsinteressierten auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit, gestalten zusammen tragfähige Geschäftsideen und organisieren Coachings mit erfolgreichen Experten - es kommt zur Unternehmensgründung oder eben manchmal auch nicht aus unterschiedlichen Gründen, allerdings ohne schwerwiegende, wirtschaftliche Folgen, die eine schlecht-vorbereitete Gründung mit sich bringen würde", erklärt Linge die Funktionsweise der Gründerwerkstatt Zukunft Lausitz.

In gemeinsamen Gesprächen präsentierten sich einige der erfolgreichen Gründer den Abgeordneten Kerstin Kircheis und Ulrich Freese - darunter die Cottbuserin Madlien Ernst, die unter ihrem eigenen Label "Pieni" Kleidung für Frühgeborene verkauft und zukünftig selbst produzieren möchte. Die 28-Jährige konnte damit auch die Juroren des letztjährigen Lausitzer-Gründerpreises "LEX" überzeugen.

Der Spremberger Garten- und Landschaftsbauer Markus Pfeiffer ist bereits seit letztem Jahr erfolgreich am Markt und freut sich, ob der wachsenden Stammkundschaft und voller Auftragsbücher, nach acht Jahren im Angestelltenverhältnis selbst den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und nun bereits den ersten Mitarbeiter eingestellt zu haben.

Ulrich Freese hält es nach wie vor für erforderlich, dass Industriearbeitsplätze, die in der Textil- und Glasindustrie sowie in der Bergbau- und Energiewirtschaft in den letzten 26 Jahren weggebrochen sind, durch neue wertschöpfende Arbeitsplätze ersetzt werden müssen. Dazu müssen aus seiner Sicht auch die junge Gründergeneration beitragen, den Blick auch auf das produzierende Gewerbe zu richten, durch Gründung oder im Wege von Unternehmensnachfolge.

Dazu müsse aus seiner Sicht auch die junge Gründergeneration beitragen, und den Blick wenn möglich auf das produzierende Gewerbe richten. Impulse Direkte Unterstützung für die jungen Unternehmer bietet sowohl der Bundespolitiker, der Mitglied des Wirtschafts- und Energieausschusses des Bundestages ist, als auch seine Kollegin aus dem Potsdamer Landtag an. "Wir haben einen guten Draht zu vielen Trägern, Kommunen und Politikern und helfen gern, gemeinsam für die Lausitz", versichern beide Politiker.

Direkte Unterstützung für die jungen Unternehmer bietet sowohl der Bundespolitiker, der Mitglied des Wirtschafts- und Energieausschusses des Bundestages ist, als auch seine Kollegin aus dem Potsdamer Landtag an. "Wir haben einen guten Draht zu vielen Trägern, Kommunen und Politikern und helfen gern, gemeinsam für die Lausitz", versichern beide Politiker.

Quelle: SPD Brandenburg