Stadtentwicklung Lübben und Finsterwalde

Stadtentwicklung in Lübben und Finsterwalde

Fördermittel für Stadtentwicklungsprojekte in Lübben und Finsterwalde

Baustaatssekretärin Lange überreicht Zuwendungsbescheid

Neue Fuß- und Radwege, innerstädtische Brücken, die Sanierung von Gebäuden und die Herrichtung von Wohnungen für Flüchtlinge: Das sind Vorhaben in Lübben und Finsterwalde, für die die Fördermittel bereit stehen. Den Zuwendungsbescheid für die Stadt Lübben hat Baustaatssekretärin Katrin Lange heute überreicht.

"Die Vorhaben in den beiden Städten zeigen, wie eng die beiden Themen Stadtentwicklung und Verkehr miteinander verbunden sind. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, aber auch der Energiewende ist es notwendig, Straßen und Wege so zu gestalten, dass sie beispielsweise barrierefrei sind oder attraktiver für den Radverkehr werden. Dafür haben sich beide Städte entsprechende Projekte vorgenommen. Erfreulich ist, dass wir mit der Bereitstellung von Wohnraum für Flüchtlinge vorankommen", sagte Staatssekretärin Katrin Lange bei der Übergabe des Bescheids an die Stadt Lübben.

Die Stadt Lübben erhält 800.000 Euro aus dem Bund-Länderprogramm "Aktives Stadtzentrum". Damit kann die Anlage des westlichen Spreeuferweges einschließlich der Klavierbrücke und der Treppenanlagen genauso erneuert werden wie die Außenanlagen des Schlossensembles. Außerdem soll die Wassergasse als Fuß- und Radweg mit Anschluss an eine Brücke über die Spree saniert werden. Um den Bahnhof besser zu erreichen, ist der Ausbau einer Fuß- und Radwegeverbindung geplant. Aus den Programmen der Städtebauförderung hat die Stadt bereits etwa 23,4 Mio. Euro erhalten.

Auch Finsterwalde bekommt Mittel aus dem Bund-Länderprogramm "Aktives Stadtzentrum". Ein entsprechender Förderbescheid ist der Stadt zugeleitet worden. 900.000 Euro stehen zur Verfügung, um die Berliner Straße, die Leipziger Straße und die Oscar-Kjellberg-Straße zu sanieren. Darüber hinaus ist geplant, die ehemalige Tuchfabrik an der Leipziger Straße zu einem Veranstaltungs- und Kongresszentrum umzubauen.

Aus dem einmaligen Bund-Länderprogramm "Stadtumbau Ost - Teilprogramm zur Herrichtung von Wohnraum zur Unterbringung von Flüchtlingen" fließen mehr als 192.000 Euro nach Finsterwalde. Das Geld soll für die Herrichtung von 56 Wohnungen im sogenannten Wohnkomplex Süd verwendet werden.

Weitere 400.000 Euro stammen aus dem Programm "Kleinere Städte und Gemeinden". In dieses Programm wurde 2010 die Kooperation der Orte Finsterwalde, Doberlug-Kirchhain und Sonnenwalde sowie der Ämter Elsterland und Kleine Elster aufgenommen. Die Fördermittel sollen für Vorhaben an den Schulen in Massen und Nehesdorf sowie für das Gemeinschaftshaus "Alte Schule" in Ossak ausgegeben werden.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg