Der Spreewald unterm Funkturm

Günni, Spreewälder Gurkenpaule und die Annemarie-Polka ...

https://www.lausitz-branchen.de/medienarchiv/cms/upload/logos/gruene_woche_berlin.gif Berlin - Der Spreewald gehört mit mehr als zwei Millionen Besuchern zu den bekanntesten Ausflugszielen in Deutschland. Und dennoch gibt es abseits der Fließe und Kahnfährhäfen jede Menge zwischen Ober- und Unterspreewald und dem Dahme-Seenland zu entdecken. Beide Regionen stellen sich im Bühnenprogramm der Brandenburg-Halle am Dienstag, den 21. Januar vor.

Hoheiten aus dem Hochwald

Die königlichen Botschafter der Spreewaldregion sind am Tag des Spreewalds ein besonderer Hingucker in der Brandenburg-Halle. Carolin I. und Andreas I. sind das amtierende Spreewälder Gurkenkönigspaar. Die 23jährige Alexandra Malk trägt seit dem letzten Sommer die Muschelkrone der Peitzer Teichnixe. Isabell Albrecht ist die amtierende Sellendorfer Kornkönigin. Die Majestäten werden auf der Bühne gemeinsam mit den beiden Antenne-Moderatoren Claudia Heber und Ralf Jußen die Besucher zum Spreewaldprogramm begrüßen.

Musikalisch wird das Programm von Günni, dem singenden Spreewaldwirt eröffnet. In Lübben betreibt er das Restaurant "Buback". Dort gibt es zum Essen schon mal ein Lied dazu oder zwei. Im Programm stellt sich weiterhin die Fischerstadt Peitz vor, die Tänzer der Trachtentanzgruppe "Barbuck" und die bayrische Partnerregion Chiemsee-Alpenland. Die "Chiemgauer Biergartenmusi" hat in Brandenburg bereits Tradition, denn die innerdeutsche Partnerschaft mit dem Spreewald gibt es seit nunmehr 25 Jahren.

Die Region Peitz ist bekannt für ihre Karpfenproduktion. Mit über tausend Hektar Wasserfläche ist sie die größte zusammenhängende Teichanlange Deutschlands. Bewirtschaftet wird sie von der Peitzer Edelfisch GmbH. Neben den Karpfen kommen auch deftige Fleisch- und Wurstprodukte sowie Milcherzeugnisse aus der Spreewaldregion. Die Landfleischerei Turnow und die Gläserne Molkerei Münchehofe repräsentieren mit ihren Erzeugnissen die Produktpalette aus dem Spreewald.

Im Finale des Spreewaldprogramms gibt es die Annemarie-Polka, einen Tanz, der in der Region tief verwurzelt und auch immer eine Einladung an das Publikum ist, vor der Bühne mitzutanzen.

Hammer: Waldkino und Wildverkauf

Das Dahme-Seenland nutzt die Bühne in der Brandenburg-Halle um auf die Kulturfeste und Naturschönheiten aufmerksam zu machen. Es ist die Region vom südöstlichen Berliner Stadtrand bis zum Unterspreewald. Die Jazzband Klaus Sedl spielt zu Beginn des Programms. Auch die Königs Wusterhausener Tanzgruppe "Atesh.Dance" wird auftreten. Vorfreude auf das die Schlosskonzerte im Sommer gibt es im Bühnenprogramm. Schloss Königs Wusterhausen ließ einst König Friedrich I. der Vater des Großen Friedrich erbauen. Aus diesem Grunde lieben auch die Langen Kerls, der Traditionsverein aus Potsdam, dieses Fleckchen. Sie werden auch in diesem Jahr im Schlosspark vom 4. bis zum 6. September die Langen Kerls ihr Feldlager aufschlagen. Ihre Exerzierübungen umrahmen das Schlossfest. Aber auch vor den Toren Königs Wusterhausens gibt es viel zu entdecken. So wird das Waldkino der Oberförsterei Hammer vorgestellt ebenso wie der Ziegenhof in Wolzig und der Milchschafhof Streganz Berg. Mathias Strauch hat seinen Hof erst vor drei Jahren übernommen und baut seither das Gelände rund um das alte Forsthaus für die Milchschafhaltung um.

Aronia und mehr im Kochstudio

Torsten Kleinschmidt ist Küchenchef der "Spreewaldtherme" und des Spreewald-Thermenhotels in Burg/Spreewald. Er ist ein Küchenmeister mit Visionen, einer der stets auf der Suche nach Neuem ist. Für dieses Jahr nimmt er sich im Kochstudio der Aronia, der Apfelbeere an. Ab 10 Uhr wird Torsten Kleinschmidt in der Showküche ein dreiteiliges Aronia-Menü zubereiten. Es geht los mit einem Neuzeller Treberbrot mit Apfelbeeren-Ziegenfrischkäse. Der Hauptgang sind Streifen vom Peitzer Karpfenfilet mit Apfelbeeren-Chutney. Als Nachspeise präsentiert Kleinschmidt einen Mini-Aronia-Kartoffelknödel mit Eierlikördickmilch.

Philipp Stapel kocht im "Lake-Side Burghotel" zu Strausberg und am Messedienstag ist er im Kochstudio der Brandenburg-Halle an Töpfen und Pfannen zugange. Er bereitet für die Zuschauer im Kochstudio Confiertes Bäckchen vom Saalower Kräuterschwein auf geröstetem Hokaidokürbis, Kartoffelchips und Thymian-Ingwer Emulsion zu.

Brink trifft Zappelduster

Kochstudio Moderator Detlef Olle hat sich auch heute wieder prominente Küchenhelfer eingeladen. Diesmal sind es Conny und Nina von "Zappelduster". Sie sind abwechselnd täglich um 19.04 Uhr bei Antenne Brandenburg. Der Gute-Nacht-Gruß für fünf- bis siebenjährige Kinder ist eine der kürzesten Sendungen der rbb-Landeswelle und sie endet jeden Abend mit dem Satz: "Und zum Schluss kommt ein Geräusch!". Wie sich Nina und Conny Geräusche ausdenken, wie die Kinder in ihre Sendungen kommen und all die schönen Prinzen, Petzen, Goldklumpen, Schnabeltiere, Flummis und all die anderen, das erzählen sie bei ihrem Grüne-Woche-Auftritt. Welche Küchenkünste die beiden Journalistinnen drauf haben, das wird Moderator Detlef Olle erfragen.

Gegen 14 Uhr wird im Kochstudio der Schlagersänger Bernhard Brink erwartet. Er steht mit seinen Liedern seit den 70er Jahren auf der Bühne und bei Antenne Brandenburg moderiert er die Sendung "Sonntagsvergnügen", jeden Sonntag von 13 bis 15 Uhr.

Am Nachmittag ab 14.30 Uhr kocht Steffen Schwarz von der METRO-Trainingsakademie in Berlin-Schönefeld. Diese unternehmenseigenen Showküche befindet sich direkt über der METRO in Waltersdorf und trainiert Gastro-Profis. Im Kochstudio der Brandenburg-Halle wird Steffen Schwarz geschmorten Hirschkalbsrücken mit Kartoffel-Kürbis-Püree und und Preiselbeerenpume zubereiten und anrichten.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg