polnische Lausitz

Die polnische Lausitz befindet sich auf den heutigen Gebieten von Niederschlesien und dem Lebuser Land. Wo in der Ober- und Niederlausitz die Sorben und Wenden die Bewohner der Lausitz sind, so sind dies auf der polnischen Seite die Kaschuben, das kleinsten slawische Volk.

Die Kaschuben sind ein westslawisches Volk, das in Polen in der Wojewodschaft Pommern (Pommerellen) im Landstrich "Kaschubei" lebt. Der Name leitet sich von dem Kassub oder Mantel ab, den sie trugen. Die kaschubische Sprache enthält zahlreiche deutsche Lehnwörter. Zu den Kaschuben gehörte der nicht mehr existierende Volkszweig der Slowinzen. Berühmt ist die kaschubische Tracht, die zu den großen Feiertagen getragen wird.

ZARY (Quelle: http://www.zary.pl/ ) - ist die Hauptstadt der polnischen Lausitz. Zary liegt im Grenzgebiet der Nizina Slaska (Schlesische Tiefebene) und der Nizina Wielkopolska (Großpolener Tiefebene) zwischen zwei Nebenflüssen der Oder, dem Bober und der Lausitzer Neiße. Die Stadt ist eines der größten Wirtschafts- und Kulturzentren im Süden der Lubuskie-Wojewodschaft. Es wohnen hier über 40 000 Einwohner.

Zary ist ein bedeutendes Industriezentrum. Einen großen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt hat die grenznahe Lage. In der Nähe der Stadt (20-40 km) befinden sich deutsch-polnische Grenzübergänge: in Forst/Olszyna, Bad Muskau/Leknica und Podrosche/Przewóz, sowie der Eisenbahngrenzübergang in Forst.

Zary ist ebenfalls ein attraktiver Ort für Touristen. Die fast 1000jährige Geschichte der Stadt hat viele wertvolle Denkmäler hinterlassen. Durch die Stadt führen viele malerische Rad- und Wanderwege.

Zary ist die größte Stadt in dem polnischen Teil der Lausitz, die sich von Bogatynia bis Gubin erstreckt, und trägt zu Recht den Namen der Hauptstadt der polnischen Lausitz.

Hauptverkehrsachse war die Via Regia, die zwischen Königsbrück und Lauban die Lausitz von West nach Ost durchzog. (Quelle: http://www.wikipedia.org/ )