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Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ist Naturerlebnis pur. Ob bei einer Radtour durch das Biosphärenreservat, zu Fuß auf Naturlehrpfaden oder beim geduldigen Beobachten von Aussichtspunkten - mit offenen Augen und Ohren begegnet Ihnen überall Natur.
Die Vielfalt an Lebensräumen für Tiere und Pflanzen im Biosphärenreservat ist groß: Von stillen Alleen über moosbegrünte Kiefernwälder bis hin zu schilfumringten Teichen.
Im Gebiet des Biosphärenreservates wurden über 5.000 Tier- und Pflanzenarten nachgewiesen. Auf Grund der lokalklimatischen und standörtlichen Vielfalt fanden viele seltene und geschützte Arten aus unterschiedlichen klimatischen Regionen auf engem Raum eine ökologische Nische. Derzeit sind 1203 Arten der Sächsischen Roten Liste nachgewiesen.
Die Teiche im Biosphärenreservat sind vom Menschen angelegt und meist nicht tiefer als einen Meter, damit sie sich im Frühjahr schnell erwärmen können. Ihre Flächengröße reicht von einigen Hundert Quadratmetern bis zu Dutzenden Hektar. Es handelt sich vorwiegend um Fischzuchtteiche, deren Wasserzu- und -abfluss regulierbar ist. Manche sind ganzjährig bespannt, andere werden den Winter über trockengelegt.
Heute gibt es im Biosphärenreservat 39 Teichgruppen mit mehr als 350 Teichen, plus Einzelteiche. Zusammen bieten sie auch Großvögeln wie den Seeadlern Zur Artbeschreibung auf der Seite Flora & Fauna verlinken und den Kranichen genügend Lebensraum und ausreichend Nahrung. Eine Besonderheit stellen die sauren, nährstoffarmen Heideteiche dar (Milkeler und Daubaner Heide).
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