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Die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH mit Sitz in Spremberg ist ein deutsches Bergbauunternehmen. Es ist hat spezialisiert auf die Exploration und den möglichen Abbau von Kupferschiefererz in der Lagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife im brandenburgischen Spree-Neiße-Kreis sowie einem angrenzenden Gebiet in Sachsen.
Die Lagerstätten befinden sich in unmittelbarerer Nähe zur polnischen Grenze und wurden bereits zu DDR-Zeiten von 1954 bis 1980 erkundet. Aktuell findet eine Neubewertung statt. Mit bis zu 1.300 Meter tiefen Bohrungen verifiziert KSL die damaligen Ergebnisse, untersucht eine mögliche Erweiterung der Lagerstätte und testet die Gewinnbarkeit der Metalle.
Der Hauptsitz von KSL befindet sich seit Dezember 2008 in Spremberg. Von hier aus wird das gesamte Erkundungsprogramm zur Neubewertung der Lagerstätte koordiniert. Das Ziel der Aufsuchungsarbeiten ist die Erstellung einer Studie zur Prüfung der technischen Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit als Grundlage für die Entscheidung über einen möglichen Abbau des Kupfererzes. Dieser könnte nach Erhalt aller notwendigen Genehmigungen und dem Bau der entsprechenden Anlagen frühestens zwischen 2016 und 2020 erfolgen.
Die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH ist eine 100%-ige Tochter der Minera S.A., einer internationalen Bergbauholding, die auf die Erkundung und den Abbau von Buntmetall- und Edelmetall-Erzen spezialisiert ist. Im Jahr 2007 wurde der Minera S.A. von den Bergbehörden der Länder Brandenburg und Sachsen die Aufsuchungserlaubnis für das Gebiet Spremberg-Graustein-Schleife erteilt.
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