Projekt Wohnresidenz Schipkau

 Josef Meier, Bürgermeister Klaus Prietzel und Robert Müller zeigen hier das Projekt der Wohnresidenz

Nach jahrelangen Bemühungen kommt nun Bewegung auf eine Brachfläche in der Schipkauer Ortsmitte. Eine extra zu diesem Zweck gegründete Gesellschaft plant hier den Bau von altersgerechtem Wohnraum. Mehrere Gebäude sollen dazu auf dem parkähnlichen Grundstück entstehen. In einer ersten Etappe sind dazu rund 55 Wohnungen geplant. Zum Vorhaben zählen zudem Räume für einen Pflegedienst, ein zentraler Empfang und eine Cafeteria.

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Wohnhäuser sind hier nichts Neues. Bis in die 1990er Jahre standen drei Viergeschosser an dieser Stelle, die nach einer fehlgeschlagenen Privatisierung in Verfall gerieten. Ende 2003 folgte dann der Abbruch der Bauten im Zuge des Programms "Stadtumbau Ost".

"Von Anfang an war es unser Ziel, diese innerörtlichen Flächen wieder baulich zu nutzen", sagte Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU), "und erwiesener Maßen fehlt uns altersgerechter Wohnraum." Jahrelang war Schipkau auf der Suche nach einem Investor. Nun gelang es, zwischen dem in Schipkau bereits seit 20 Jahren aktiven Geschäftsmann Robert Müller und dem früheren Lausitzring-Chef Josef Meier einen Kontakt herzustellen. Beide legten nun ein ambitioniertes Bauprogramm vor.

"Die Tinte unter den Verträgen ist trocken, nun soll es weiter vorangehen", berichtete Robert Müller bei einem Termin auf der zukünftigen Baustelle. Geplant seien bezahlbare, kompakte Wohnungen, die durchweg altersgerecht gestaltet werden. Angeboten wird dabei Wohnraum auf Miet - und Kaufbasis. "Die Lage ist ideal", so Müller, "denn hier haben die Menschen kurze Wege zu Arzt und Apotheke, Handel und Sparkasse." Ähnlich äußerte sich auch Josef Meier: "Wir wollen älteren Menschen Wohnraum mit Lebensqualität bieten, und das nicht fernab, sondern mitten im Leben."

Im Mai eröffnen die Investoren ein Kontaktbüro in der örtlichen Ladenstraße, wo über den Projektfortschritt und Wohnungsangebote informiert werden soll.

BU: Josef Meier, Bürgermeister Klaus Prietzel und Robert Müller (v.r.) zeigen hier das Projekt der Wohnresidenz an der Engels - Ecke Thomas-Mann-Straße

Quelle: Gemeinde Schipkau