Spreewaldexpress: Zugverkehr in der Niederlausitz thematisiert

Verkehrsministerin Kathrin Schneider übergibt Positionspapier

Positionspapier zum Schienenpersonennahverkehr übergeben

Am Donnerstag-Nachmittag haben in Vetschau/Spreewald Vertreter des im Herbst vergangenen Jahres ins Leben gerufenen Runden Tisches zum Schienenpersonennahverkehr in der Niederlausitz der Verkehrsministerin Kathrin Schneider ein Positionspapier (PDF) übergeben. Dieses wurde zuvor inhaltlich zwischen den beteiligten Landkreisen Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und der kreisfreien Stadt Cottbus abgestimmt.

Es beinhaltet in kompakter Form, was die Region in den nächsten Jahren von der Landesregierung zum Schienenpersonennahverkehr im südlichen Brandenburg erwartet.

Die Übergabe fand anlässlich eines Arbeitsgespräches der Ministerin mit Vertretern der Kommunen statt, welche an der Bahnlinie Cottbus - Lübben gelegen sind. Bei diesem Treffen wurde mitgeteilt, dass im Jahr 2019 ein Pendelverkehr zwischen beiden Städten eingerichtet wird, welcher tagsüber zweistündlich alle Bahnhalte bedienen soll - so auch Raddusch, Kuhnersdorf und Kolkwitz (bei Wegfall des Schienenersatzverkehrs).

Spreewaldexpress

Dieser sogenannte "Spreewaldexpress" löst einige, jedoch nicht alle Probleme. Er trägt zwar zur Entlastung des Regionalexpress RE 2 bei. Defizite gibt es aber auch weiterhin für die in Richtung Berlin fahrenden Berufspendler. Diesbezüglich wird im Verkehrsministerium geprüft, ob zum Berufsverkehr jeweils morgens und abends ein Bus ergänzend eingesetzt werden könnte.

Das Papier wurde der Ministerin von Heiko Jahn (Dezernent beim Landkreis Dahme-Spreewald) und Bengt Kanzler (Bürgermeister der Spreewaldstadt Vetschau) übergeben.

Quelle: PM der Stadt Vetschau/Spreewald