Großzügige Förderung für Marionettentheatermuseum in Bad Liebenwerda

Förderung für Marionettentheatermuseum in Bad Liebenwerda

Ostdeutsche Sparkassenstiftung und Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster-Land" fördern Mitteldeutsches Marionettentheatermuseum

Mit einer großzügigen Förderung setzen die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster-Land" ihr seit vielen Jahren andauerndes Engagement für das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum Bad Liebenwerda fort. "Damit tragen sie maßgeblich zur Neuaufstellung des Museums bei, das seine Dauerausstellung 2018 grundlegend überarbeiten wird", so Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, der die Zuwendung als Vertreter des Museumsträgers am 25. Januar 2018 in Bad Liebenwerda entgegen nahm. Übergeben wurde sie von Uwe Boche und Thomas Hettwer als Vorstandsvertreter der Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster-Land". Gleichzeitig konstituierte sich an diesem Tag ein Fachbeirat, der die inhaltliche Neukonzeption des Hauses begleiten wird.

Das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum Bad Liebenwerda, seit 20 Jahren Hüter der Wandermarionettentheater-Geschichte, stößt 2018 die Tür zur weiten Welt auf und stellt Kasper und seine europäische Familie vor. Dazu wird die Präsentation des Hauses einer grundlegenden Neubetrachtung unterzogen. Möglich wurde dies durch den Erwerb der Sammlung von Karin und Uwe Brockmüller, mit der rund 2.000 internationale Puppenspiel-Figuren nach Bad Liebenwerda kamen. Großzügig unterstützt von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung sowie der Sparkasse Elbe-Elster, der Kulturstiftung der Länder und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, erhält das Museum damit die Gelegenheit, die lustige Figur in Europa mit der Puppentheatergeschichte des Elbe-Elster-Landes zu verknüpfen. Gleichzeitig hat es die Aufnahme des Kaspers in das Verzeichnis des deutschen immateriellen Kulturerbes beantragt.

Die erneute Förderung durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster-Land" ermöglicht eine moderne und dem Puppenspiel angemessene Ausstellungsgestaltung. Dem voran geht die inhaltliche Erarbeitung eines Ausstellungskonzepts, welche durch die Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur möglich gemacht wurde.
Hierzu konnte Kurator Dr. Olaf Bernstengel dem neu gegründeten Fachbeirat aus Wissenschaftlern und Museumsfachleuten am 25. Januar erste konzeptionelle Überlegungen vorstellen. Erklärtes Ziel des Museums ist es, sich als familienfreundliches Haus zu profilieren, in dem mitgemacht und ausprobiert werden darf. Um die dazu nötigen Modelle und Medien herstellen zu können, ist ein Antrag auf Förderung durch LEADER gestellt worden. Die Neueröffnung des Museums ist für 2019 geplant. Während des Umbaus kann es zu Einschränkungen für Besucher kommen; eine komplette Schließung ist derzeit jedoch nicht geplant. Weiterhin möglich ist der Rundumblick vom benachbarten Lubwartturm, und ab März macht die Sonderausstellung "Kasper und Co vorm großen Auftritt" Appetit auf die neue Dauerausstellung.

Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung ist ein langjähriger Förderer des Mitteldeutschen Marionettentheatermuseums, das sie erstmals 1998 mit einer Zuwendung bedachte. Sie fördert, unterstützt und begleitet künstlerische und kulturelle Vorhaben, zum Beispiel Projekte in den Bereichen der Bildenden Kunst, der Musik, der Literatur, der Darstellenden Kunst, der Museen oder der Denkmalpflege in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, dem Freistaat Sachsen und dem Land Sachsen-Anhalt.

Die Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster-Land" ist Hauptsponsor des Museumsverbundes Elbe-Elster und damit auch Förderer des Mitteldeutschen Marionettentheatermuseums Bad Liebenwerda. Sie ermöglichte hier in der jüngsten Vergangenheit nicht nur den Ankauf der Puppentheatersammlung Brockmüller, sondern finanzierte auch einen Audioguide für den Lubwartturm. Die Stiftung fördert im Gebiet des Landkreises Elbe-Elster nachhaltige Projekte der Kunst und Kultur, der Denkmalpflege, der Jugendarbeit und der Gesundheit, des Sports, des Umwelt- und Naturschutzes und der Bildung

Quelle: Landkreis Elbe-Elster