Umsätze der Industrie in Berlin und Brandenburg gestiegen

Industriepark Schwarze Pumpe Foto LMBV

Umsatzzahlen und Auftragsvolumen der Berlin-Brandenburger Industrie gestiegen

Auftragseingänge und Umsätze der Berliner Industrie gestiegen

Die Berliner Betriebe meldeten im November 2017 gestiegene Umsätze in der Industrie. Auch die Auftragseingänge haben im Vergleich zum Vorjahresmonat zugenommen, informiert das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg.

Die 333 Berliner Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten setzten im November 2017 insgesamt 2,1 Mrd. EUR um (+2,2 Prozent). Davon waren 0,9 Mrd. EUR Inlands- (+7,5 Prozent) und 1,2 Mrd. EUR Auslandsumsatz (-1,3 Prozent). Der Auftragseingang der Berliner Betriebe lag, bezogen auf das Basisjahr 2010 (=100), 5,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Im Inlandsgeschäft wurde ein Plus von 4,8 Prozent und im Auslandsgeschäft von 5,5 Prozent erzielt. Die Zahl der tätigen Personen stieg per Jahresfrist um 631 Beschäftigte auf 79 868.

Berlins beschäftigtenstärkste Branche, die Hersteller elektrischer Ausrüstungen, verzeichnete Umsatzsteigerungen von 18,5 Prozent (Inland +12,0 Prozent; Ausland +23,5 Prozent), aber 13,3 Prozent weniger Auftragseingänge. Steigende Auftragszahlen meldeten die Maschinenbauer (Gesamt +30,2 Prozent, Inland +33,6 Prozent; Ausland +28,5 Prozent) und der Fahrzeugbau (Gesamt +32,6 Prozent, Inland +29,4 Prozent; Ausland +33,4 Prozent).

In den Monaten Januar bis November 2017 wurden Umsätze in Höhe von 21,4 Mrd. EUR erzielt, 0,4 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum, wobei die Auslandsumsätze um 1,8 Prozent auf 12,9 Mrd. EUR stiegen. Die Auftragsentwicklung verlief negativ. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres nahm das Auftragsvolumen um 7,3 Prozent ab (Inland -16,2 Prozent; Ausland -1,1 Prozent).

Umsatzzahlen und Auftragsvolumen der Brandenburger Industrie

Im November 2017 meldete das Verarbeitende Gewerbe Brandenburgs höhere Umsatzzahlen und ein höheres Auftragseingangsvolumen als im Vorjahresmonat, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

Die 441 Brandenburger Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten setzten im November 2017 insgesamt 2,1 Mrd. EUR (+3,7 Prozent) um. Davon waren 1,5 Mrd. EUR Inlands- (+1,9 Prozent) und 0,6 Mrd. EUR Auslandsumsatz (+8,2 Prozent). Die Zahl der tätigen Personen erhöhte sich gegenüber November 2016 um 1 720 Beschäftigte auf 81 649. Das preisbereinigte Auftragseingangsvolumen stieg, bezogen auf das Basisjahr 2010 (=100), um 21,1 Prozent (Inland +22,2 Prozent; Ausland +18,5 Prozent).

Brandenburgs umsatz- und beschäftigtenstärkste Branche, die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln, meldete einen Umsatzrückgang um 18,3 Prozent (Inland -10,5 Prozent; Ausland -41,4 Prozent). Die Betriebe der Metallerzeugung und -bearbeitung erwirtschafteten einen Umsatzzuwachs von 30,1 Prozent (Inland +13,4 Prozent; Ausland +47,3 Prozent) und ein Auftragsplus von 8,2 Prozent (Inland +23,3 Prozent; Ausland -2,1 Prozent). Die Hersteller chemischer Erzeugnisse erzielten ein Umsatzplus von 6,5 Prozent (Inland +6,8 Prozent; Ausland +4,2 Prozent) und erhielten 15,7 Prozent mehr Aufträge (Inland +15,6 Prozent; Ausland +15,8 Prozent).

Im Zeitraum Januar bis November 2017 setzten die Brandenburger Industriebetriebe insgesamt 21,2 Mrd. EUR um, 0,4 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Inlandsumsätze erhöhten sich um 2,7 Prozent auf 14,9 Mrd. EUR, die Umsätze im Ausland sanken um 7,1 Prozent auf 6,3 Mrd. EUR. Die Auftragsentwicklung veränderte sich hingegen positiv. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nahm das Auftragsvolumen um 18,6 Prozent zu, wobei der Auftragsgewinn im Inland 11,9 Prozent und im Ausland 31,7 Prozent betrug.

Quelle: Über das Datenangebot des Bereiches Verarbeitendes Gewerbe informiert das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg