KarriereStart: Duale Berufsausbildung - wichtig und attraktiv

KarriereStart 2018

Sächsisches Wirtschaftsministerium auf KarriereStart mit den Themen Arbeit, Aus- und Weiterbildung

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ist auch in diesem Jahr auf der Messe KarriereStart in Dresden vertreten. Auf knapp 100 Quadratmetern Standfläche werden vom 19. bis 21. Januar 2018 Informationen zu vielfältigen Themen angeboten. Einer der Schwerpunkte lautet Fachkräftesicherung und rückt die duale Berufsausbildung in den Fokus.

Die duale Berufsausbildung ermöglicht in Sachsen jährlich etwa 22.000 jungen Menschen den Einstieg in eine qualifizierte berufliche Tätigkeit. Für den Wirtschaftsstandort Sachsen ist die betriebliche Ausbildung unverzichtbar, denn in den vor allem klein- und mittelständischen Betrieben ist sie Grundlage für Innovation und Wachstum.

Für den zuständigen Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig steht daher fest: "Wir wollen die duale Berufsausbildung stärken und Klein- und Kleinstbetriebe als Orte für Ausbildung und Beschäftigung wieder attraktiv machen. Wenn wir weiter innovativ und wettbewerbsfähig bleiben wollen, brauchen wir kluge Köpfe. Das Potenzial ist da, der Nachwuchs von heute ist bestens gebildet. Auf der KarriereStart können sich Eltern und Schüler informieren, um sachgerecht und individuell Entscheidungen für Schullaufbahnen und Ausbildungswege zu treffen."

Ein Besuch am Stand des Ministeriums in Halle 3 lohnt sich - auch für diejenigen, die noch unentschlossen sind: Mit einem kurzen Orientierungstest unter #deineentscheidung können Schüler herausfinden, ob sie anhand ihrer Interessen und Fähigkeiten eher eine akademische oder berufliche Ausbildung wählen sollten. Erstmalig wird sich am Stand des Ministeriums auch Kreatives Sachsen, das sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft, präsentieren und Ausbildungsmöglichkeiten der Branche vorstellen. Diese werden am Stand live durch die Leipziger Grafikerin Verena Herbst illustriert. Ein weiteres Thema der SMWA-Messepräsentation ist der Arbeitsschutz. Die Sensibilisierung für gesunde und sichere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen ist vor allem für Berufsanfänger wichtig. Darüber hinaus gibt es am Stand Informationen zum Berufsbild "Straßenwärter/in" sowie Aktuelles zur Aktionswoche "SCHAU REIN! - Woche der offenen Unternehmen Sachsen". Bei letzterer können Schülerinnen und Schüler ihren Traumberuf kennenlernen und an einer Instagram-Challenge teilnehmen.

Über 30.000 Besucher werden zur KarriereStart in Dresden erwartet. Am Sonnabend, den 20. Januar 2018, wird auch Staatsminister Martin Dulig darunter sein. Im Rahmen eines Messe-Rundgangs wird er sich vor Ort zu Angebot und Nachfrage auf dem sächsischen Arbeitsmarkt informieren und einzelne Austeller besuchen.

Ausbildungsmarktsituation in Sachsen

Angebot und Nachfrage auf dem sächsischen Ausbildungsmarkt haben sich Ende September 2017 im Vergleich zum Vorjahr in Sachsen weiter erhöht. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) meldete 22.321 Bewerber (+1,8 %) und 21.774 Berufsausbildungsstellen (+ 0,5 %). Damit ist der Ausbildungsmarkt in Sachsen relativ ausgeglichen. Auf eine Stelle kommt etwa ein Bewerber. Hinzu kommt, dass die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe steigt: Die An-zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge hat sich Ende September 2017 im Vergleich zum Vorjahr laut Bundesinstitut für Berufsbildung in allen Bereichen erhöht (+ 5,4 %). Besonders stark war der Anstieg im öffentlichen Dienst (+ 17,3 %) und im Handwerk (+ 9,6%).

Dennoch haben die Betriebe bundesweit jährlich größere Schwierigkeiten, ihre freien Ausbildungsplätze zu besetzen. Nach Erhebungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) betrifft dies jedes dritte Unternehmen in Deutschland, fast jedes zweite in Ostdeutschland. Das Institut führt hierfür verschiedene Gründe an: Dazu zählen Demografie, höhere Studierneigung, Neigung zu höheren Schulabschlüssen sowie die mitunter fehlende Passfähigkeit von Bewerbern und Stellen.

Quelle: SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr