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Wird in Eibau bald das Bier knapp?

Wird in Eibau bald das Bier knapp?

Privatbrauerei Eibau liefert Schwarzbier und Hefeweizen für den chinesischen Markt

Sächsische Ernährungswirtschaft zieht positive Bilanz nach China-Reise

Die Reise nach China gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt hat sich auch für mitreisenden Unternehmen der sächsischen Ernährungswirtschaft gelohnt. "In China wird die Mittelschicht immer größer, die wohlhabend ist und nach hochwertigen Lebensmitteln fragt. Daraus ergeben sich große Chancen auch für sächsische Unternehmen, da die chinesischen Verbraucher Lebensmittel aus Deutschland sehr schätzen", so der Minister.

So vereinbarte der Landesinnungsverband Saxonia des Bäckerhandwerks Sachsen mit Ausbildungsstätten in Wuhan und Shanghai eine Zusammenarbeit bei der Ausbildung. Vorgesehen ist ein Austausch von Auszubildenden sowie der Einsatz sächsischer Bäckermeister bei der Ausbildung an der "Hubei New East Cuisine School" in Wuhan. Geschäftsführerin Manuela Lohse: "Deutsches Brot hat große Chancen im Markt für Backwaren in China, das wurde uns überall vermittelt. In China geht alles schnell. Vielleicht begrüßen wir demnächst in der Akakdemie Deutsches Bäckerhandwerk Sachsen die ersten chinesischen Auszubildenden".

Auch Rolf Jürgen Müller, Besitzer einer bekannten Fleischerei mit Feinkosthandel und Catering auf dem Weißen Hirsch in Dresden, will über die Fleischerinnungen anregen, die Leiter chinesischer Berufsschulen nach Sachsen einzuladen, um einen Austausch von Lehrlingen vorzubereiten: "Insbesondere in Chongqing besteht großes Interesse daran, eigene Fleischer auszubilden. Ich konnte mir außerdem viele Anregungen aus der chinesischen Küche holen. Wir haben in und um Dresden sehr viele Kunden aus dem asiatischen Raum, denen wir schon jetzt zum Beispiel japanische und koreanische Spezialitäten anbieten, die sie fern ihrer Heimat sonst vermissen würden. Nun kann ich so einen Service bald für chinesische Kunden zur Verfügung stellen"

Die Privatbrauerei Eibau i.Sa. GmbH vereinbarte bei Gesprächen in Shanghai mit Neukunden die Lieferung, insbesondere von Schwarzbier und Hefeweizen für den chinesischen Markt. Geschäftsführerin Julia Böhmer freut sich über das Geschäft: "Wir haben bisher bereits Bier nach China geliefert und uns speziell dafür auch auf die Abfüllung von Getränkedosen eingestellt. Die Lieferungen nach China sichern Arbeitsplätze in unserem Unternehmen. Unsere Kunden zu Hause werden von unserem Absatz in China nichts merken. Es bleibt bei der gewohnt hohen Qualität unserer Biere - gerade sie ist es ja auch, was die Chinesen an uns schätzen".

Christin Lehmann von der Ölmühle Dörnthal bei Olbernhau war schon vor der Reise mit China im Geschäft: "Wir beziehen bereits bisher immer wieder Goldleinsamen aus China, die wir in unserem Familienbetrieb zu Bio-Ölen verarbeiten. Es wurden Interessenten für unsere Bio-Öle gefunden. Wir können uns vorstellen, nach China zu liefern".

Werner Deharde, Geschäftsführender Gesellschafter der Lausitzer Früchteverarbeitung GmbH aus Sohland an der Spree, kauft bereits heute größere Mengen tiefgefrorene Früchte in China, insbesondere Erdbeeren, Pfirsiche und Aprikosen - bisher über deutsche Händler. "Ich kann mir vorstellen, bei entsprechenden Angeboten diese Waren selbst aus China zu importieren. Nach der Übernahme der Firma Kinella mit ihren Kindersäften und -purees in sogenannten 'Pousches' tut sich außerdem die Möglichkeit auf, diese nach China zu exportieren, da Kinderernährung, speziell aus Deutschland, bei der wachsenden Mittelschicht sehr beliebt ist. Erste Anfänge haben wir mit Lieferungen nach Hongkong bereits gemacht. Auch in Wuhan und Chongqing konnte ich aussichtsreiche Kontakte zu interessierten Händlern knüpfen".

Quelle: SMUL - Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

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Tags:
Brauerei, Dresden, Eibau, Feinkosthandel, Ölmühle, Sohland
Datum:
Mittwoch, 22. November 2017, 10:58 Uhr
Kommentare zu "Wird in Eibau bald das Bier knapp?"
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