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Deutsch-polnischen Verflechtungsraum weiter entwickeln

Entwicklung im Deutsch-Polnischen Verflechtungsraum

Gemeinsames Zukunftskonzept ist gute Grundlage für weitere Entwicklung im Deutsch-Polnischen Verflechtungsraum

Verkehrsstaatsekretärin Ines Jesse hat die Bedeutung des Gemeinsamen Zukunftskonzeptes für den Deutsch-Polnischen Verflechtungsraum für die weitere Zusammenarbeit beider Länder hervorgehoben. Auf der "Regionalen Oder-Konferenz" im polnischen Wroclaw (Breslau) sagte sie heute:

"Das Zukunftskonzept ist eine gute Grundlage um die wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen und die Verkehrsverbindungen zu verbessern. Der Deutsch-polnische Verflechtungsraum liegt im Netz der europäischen Verkehrskorridore. Das eröffnet uns die Chance, mehr als bisher vom Seehafenhinterlandverkehr zu profitieren. Für uns ist es wichtig, den Güterverkehr von der Straße auf die Bahn und die Schifffahrt zu verlagern, denn die Transporte sind umweltfreundlich und kostengünstiger. Der vom Bund finanzierte Ausbau der Oder-Havel-Wasserstraße und des Schiffshebewerks Niederfinow ist ein Schritt in die richtige Richtung".

Im Anschluss an die Konferenz wird Staatssekretärin Jesse an einem Gespräch mit der polnischen Ministerin für Binnenschifffahrt, Anna Moskwa, teilnehmen. An der eintägigen "Regionalen Oder-Konferenz" in der Technischen Universität der Stadt Wroclaw haben Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden aus den Ländern Polen, Tschechien und Deutschland teilgenommen.

Hintergrund deutsch-polnischen Verflechtungsraum

Im Oktober 2014 hat der Ausschuss für Raumordnung der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit beschlossen, gemeinsame programmatische Vorstellungen der Raumentwicklung für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum zu erarbeiten. Der Raum umfasst auf deutscher Seite die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg sowie den Freistaat Sachsen und auf polnischer Seite die Wojewodschaften Zachodniopomorskie (Westpommern), Lubuskie (Lebuser Land), Dolnoślaskie (Niederschlesien) sowie Wielkopolskie (Großpolen). Das Gebiet für das das Zukunftskonzept umgesetzt werden soll, ist somit deckungsgleich mit dem der Oder-Partnerschaft.

Das Zukunftskonzept wurde in enger Abstimmung mit der Oder-Partnerschaft erarbeitet. Mehr zum Thema: http://www.kooperation-ohne-grenzen.de

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg

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Tags:
Bautzen, Berlin, Cottbus, Dresden, Görlitz, Guben, Lausitz, Polen, Zary
Datum:
Donnerstag, 16. November 2017, 13:55 Uhr
Kommentare zu "Deutsch-polnischen Verflechtungsraum weiter entwickeln"
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