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Lausitzpapier in Berlin überreicht

Lausitzpapier in Berlin überreicht

Lausitzer Botschaft trifft in Berlin ein und überreicht das Lausitzpapier

Beitrag zur aktuellen Debatte um die bundesdeutsche Energie- und Klimapolitik

Zurück aus Bonn: Ein Herz für saubere Lausitzer Kohle - Gestern traf mit der rollenden Lausitzer Botschaft, die zuvor beim Weltklimagipfel in Bonn präsent war, auch das Lausitzpapier mit dem provokanten Titel "Ein Herz für saubere Lausitzer Kohle" in Berlin ein. Es wurde vor der Kulisse des Bundestags und des Kanzleramts an Lausitzer Bundestagsabgeordnete der in Sondierung befindlichen Jamaika-Koalition überreicht. Stellvertretend für die Fraktionen der CDU und der FDP wurde das Papier in ausreichender Anzahl den Lausitzer Bundestagsabgeordneten Prof. Martin Neumann (FDP), Dr. Klaus-Peter Schulze (CDU) und Torsten Herbst (FDP) übergeben. Anschließend wurde das Lausitzpapier auch an Die Grünen überreicht, die in der Lausitz keinen einzigen Bundestagsabgeordneten stellen - auch das ist ein Hinweis auf das demokratische Meinungsbild in der Braunkohleregion.


"Wir wollen mit dem Papier auch die Lausitzer Position in die Jamaika-Sondierungen einbringen. Dort diskutierte Konzepte wie z.B. die kürzlich veröffentlichte AGORA-Studie verfügen über keinerlei Konsens in der Lausitz. Ich finde die aktuelle Debatte um die Braunkohle erschreckend - vor allem von neuerlichen Bündnissen, die mit der Klima-Scheinheiligkeit eigene Interessen durchsetzen. Ähnlich sieht der Poker unter den Bundesländern aus. Das hat mit Klimaschutz oder vernünftiger Energiepolitik nichts mehr zu tun, hier wird der Föderalismus als Prinzip unserer Gesellschaft aufgekündigt. Ich finde es pervers, wenn nun eine gebeutelte Region wie die Lausitz aufgrund ihrer Lobbyschwäche oder mangels Präsenz einer Jamaika-Farbe erneut zum Opfer gemacht werden soll.", so Wolfgang Rupieper, Vorsitzender des Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

Das Lausitzpapier enthält überraschende Fakten und eine neue Betrachtung zur deutschen Energiewende. Es weist einerseits auf die Vorleistungen der Lausitz für ganz Deutschland hin: So hat die Region Lausitz allein die Hälfte der bisherigen deutschen CO2-Emissionsminderungen seit 1990 geschultert und im gleichen Zeitraum ihre drei Braunkohlekraftwerke mit Milliarden-Investitionen, vielen Innovationen und Technologien zum mondernsten, klimafreundlichsten Braunkohlekraftwerkspark der Welt aufgewertet. Wer einmal genau hinschaut, der kann nicht länger über "Dreckschleudern" debattieren. Zudem verfügt die Lausitz bereits über ein Revierkonzept für die kommenden Jahrzehnte, dass die Ziele des Pariser Abkommens vollumfänglich erfüllt. Vor diesem Hintergrund kommt eine weitere einseitige Belastung der Lausitz ohne klare Konzepte zum sofortigen Ausgleich der Wirtschaftskraft einer Aufkündigung des Föderalismus in Deutschland gleich.

Zum anderen wird vor allem auf die Bedeutung der Lausitzer Technologien für das Erreichen globaler Klimaziele verwiesen. Der Nucleus Lausitz aus fossilem Energieträger, Erneuerbaren, Forschung und einzigartigem Know-how in der Energiewirtschaft wird als Schlüssel für eine erfolgreiche deutsche Energiewende dargestellt, die in ihrer derzeitigen Form als reine Stromwende mit einseitigen Technologieverboten keine Zukunft hat. Die Lausitz bietet die Chance, Klimaschutz in Deutschland durch einen technologischen und wissenschaftlich fundierten Ansatz progressiv und mit tatsächlichen globalen Effekten anzugehen.

Ein dritter Aspekt widmet sich der vor kurzem veröffentlichten AGORA-Studie zur Lausitz und entlarvt etliche System- und Denkfehler sowie den rein ideologischen Ansatz, der ihr zu Grunde liegt.

Das komplette Lausitzpapier ist unter www.pro-lausitz.de zugänglich. Für Nachfragen steht Ihnen Wolfgang Rupieper, Vorstandsvorsitzender des Pro Lausitzer Braunkohle e.V., gern zur Verfügung.

Ein Herz für saubere Lausitzer Kohle

Quelle: PM Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

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Tags:
Bergbau, Berlin, Energiewende, Energiewirtschaft, Lausitz
Datum:
Donnerstag, 9. November 2017, 07:46 Uhr
Kommentare zu "Lausitzpapier in Berlin überreicht"
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