Zukunftswerkstatt Lausitz

Weichen für GRW-Modellprojekt "Zukunftswerkstatt Lausitz" gestellt

Im Juni 2017 haben die Kabinette des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen gemeinsam beschlossen, der Strukturentwicklung in der Lausitz zusätzliche Impulse und mehr Dynamik zu verleihen.

Daraufhin wurde das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) beauftragt, mit dem Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg eine Verwaltungsvereinbarung zur Förderung des landkreisübergreifenden Projekts "Zukunftswerkstatt Lausitz" durch die Experimentierklausel des Koordinierungsrahmens der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) abzuschließen.

Diesem Auftrag ist das SMWA nachgekommen. Das Sächsische Kabinett hat in seiner heutigen Sitzung den Weg zur Unterzeichnung dieser Vereinbarung freigemacht. Nach Erteilung des Einvernehmens durch den Sächsischen Rechnungshof soll die Vereinbarung mit dem Land Brandenburg unterschrieben werden.

"Das gemeinsame Ziel der brandenburgischen und sächsischen Landkreise in der Lausitz sowie der Stadt Cottbus, den Strukturwandel durch eine länderübergreifende Zusammenarbeit zu gestalten und so eine nachhaltige Entwicklung herbeizuführen, ist vorbildhaft. Wir freuen uns, das Projekt "Zukunftswerkstatt Lausitz" dank der Vereinbarung zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Land Brandenburg weiter intensiv unterstützen zu können", erklärt Wirtschaftsminister Martin Dulig.

Hintergrund Zukunftswerkstatt Lausitz

Das GRW-Projekt "Zukunftswerkstatt Lausitz" ist Ende Juli 2017 gestartet und läuft bis Ende 2020. Die Landkreise der sächsischen und brandenburgischen Lausitz und die Stadt Cottbus haben auf Basis einer Kooperationsvereinbarung die Projektdurchführung bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) beantragt. Ziel des Projekts ist neben der Ideenfindung und dem konzeptionellen Vorlauf für eine gelingende Strukturentwicklung vor allem ein umfassender Leitbild- und Beteiligungsprozess innerhalb der Region. Der Freistaat Sachsen und das Land Brandenburg unterstützen das Projekt gemeinsam. Insgesamt stellen beide Länder und der Bund für die Projektdurchführung im Rahmen der GRW-Experimentierklausel rund 7 Mio. Euro zur Verfügung.

Quelle: SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr