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Wirtschaft in Bautzen gut aufgestellt

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Bautzens Wirtschaft belegt Spitzenplatz - Umsatzanteil von Gastronomie und Beherbergung liegt bei nur 1,4 Prozent

Die Statistikstelle der Stadt Bautzen hat auf Grundlage der bereinigten Steuerauswertung des Jahres 2014 die Lieferungen und Leistungen umsatzsteuerpflichtiger Unternehmen unter die Lupe genommen und mit anderen sächsischen Städten verglichen. Das Ergebnis beweist einmal mehr, wie gut Bautzens Wirtschaft aufgestellt ist. Damals gab es in der Stadt 1.445 umsatzsteuerpflichtige Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 1.629.204.000 Euro. Das entspricht statistisch einem Umsatz von 1.127.000 Euro pro Unternehmen im Jahr. Im sächsischen Vergleich ist das hinter Chemnitz mit etwa 1,8 Mio Euro Platz 2. Städte wie Dresden schaffen es nur auf 995.000 Euro, Görlitz sogar nur auf 531.000. Das ist weniger als die Hälfte. Der sächsische Durchschnitt lag 2014 bei 833.000 Euro Umsatz je Unternehmen. Erwirtschaftet werden diese Zahlen übrigens zu 22,4 Prozent im Handel, zu 20,3 Prozent im Baugewerbe und zu 14,5 Prozent im verarbeitenden Gewerbe. Gastronomie und Beherbergungen machen lediglich 1,4 Prozent des gesamten Umsatzes aus.

Gute Wirtschaft braucht qualifizierte Arbeitskräfte und die findet man nirgends so zahlreich, wie in Bautzen. Auf 1.000 Einwohner sind hier 666 Frauen und Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das ist mit Abstand der sächsische Spitzenwert. Dresden bringt es gerade auf 463, Weißwasser nur auf 323 Beschäftigte pro 1.000 Einwohner. Diese Zahlen beziehen sich auf den Stichtag 30. Juni 2016. Parallel dazu wurde die Frage betrachtet, woher die Arbeitskräfte kommen. Das ist ein weiterer Indikator für die überregionale Bedeutung eines Wirtschaftsstandortes. Das Ergebnis: auch hier ist Bautzen Spitze. 18.473 Menschen pendeln täglich in die Stadt. Das sind 69,6 Prozent der insgesamt 26.556 Arbeitsplätze. Platz 2 belegt Zittau mit 59,6 Prozent, Dresden und Leipzig liegen gerade bei 36,6 bzw. 37,6 Prozent.

In Bautzen seit Jahren konstant und in diesem Fall weit unter dem sächsischen Durchschnitt sind die Hebesätze für gemeindliche Steuern. Die Grundsteuer A richtet sich an die Land- und Forstwirtschaft, Typ B ist reserviert für jeden Grund und Boden, der bebaut werden kann und nicht landwirtschaftlich genutzt wird. Sie liegen für die Grundsteuer A bei 300 Prozent, Grundsteuer B bei 380 Prozent und Gewerbesteuer bei 400 Prozent. Diese Fakten schaffen den Unternehmen in der Stadt Planungssicherheit und sind ein Grundpfeiler für die wirtschaftliche Stärke Bautzens.

Quelle: PM Stadt Bautzen

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Tags:
Bautzen, Beherbergung, Gastronomie, Wirtschaft
Datum:
Mittwoch, 12. April 2017, 11:20 Uhr
Kommentare zu "Wirtschaft in Bautzen gut aufgestellt"
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