Wasserrückgang im Pastlingsee

Wasserrückgang im Pastlingsee

Landesregierung muss Verantwortung für Pastlingsee klären

Der Pastlingsee, eines von mehreren betroffenen Gewässern nahe des Tagebaus Jänschwalde, verzeichnet seit Langem einen massiven Wasserverlust. Im Sommer führte dies zu einem dramatischen Fischsterben. Das Umweltministerium kündigte nun an, im April einen runden Tisch einzuberufen.

Zu dem Thema, das heute im Ausschuss für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft zur Sprache kam, sagt der umweltpolitische Sprecher der Fraktion BENJAMIN RASCHKE: "Ein runder Tisch kann nur ein erster Schritt sein. Das entbindet aber Minister Vogelsänger nicht zu klären, was die konkreten Ursachen für den Wasserrückgang sind und welchen Anteil der Bergbaukonzern Vattenfall an dieser Entwicklung hat."

Nach Ansicht der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN muss die Landesregierung die Ursachen mit einem eigenen Gutachten klären. Zu klären sei auch die Frage, wer für die durch die Grundwasserabsenkungen bedingten Kosten aufkommt. "Sollte sich erweisen, dass die Grundwasserentnahme für den nahen Tagebaus Jänschwalde für das Absinken des Seewasserspiegels verantwortlich ist, muss Vattenfall oder der zukünftige Bergbaubetreiber nach den Regeln des Bergrechts die Kosten übernehmen."

Quelle: Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN