Zukunft der Infrastruktur in Südbrandenburg

zweigleisige Ausbau der Strecke Cottbus - Lübbenau

Dialog zur Zukunft der Infrastruktur in Südbrandenburg geht weiter

Etwa 50 Akteure aus den Kommunen, Ämtern und Landkreisen der Energieregion Lausitz, zu der auch der Landkreis Dahme-Spreewald gehört, sowie Vertreter der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH und des VBB, trafen sich, um mit Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) über die Entwicklung der Infrastruktur in Südbrandenburg zu sprechen.

Das Forum Infrastruktur der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH, hatte zu diesem Dialog eingeladen, um die gemeinsame Position der Energieregion im Hinblick auf die Entwicklung ihrer Infrastruktur zu bekräftigen.

Bestätigt wurde unter anderem, dass sich wichtige Streckenabschnitte, wie die Ortsumfahrungen Elsterwerda-Plessa und Lübben in der Planungsphase befinden und realisiert werden. Priorität beim Ausbau des Schienennetzes haben unverändert der zweigleisige Ausbau der Strecke Cottbus - Lübbenau und die Elektrifizierung der Strecke Cottbus - Horka. Fest stehe auch, dass die Planungsinvestitionen des Landes in die Planung von Infrastrukturmaßnahmen in den nächsten Jahren auf dem Niveau von ca. 30.000 EUR stabil bleiben werden. Gerade hier sehen die Infrastrukturexperten Handlungsbedarf.

Norman Müller, Geschäftsführer der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH, wies darauf hin, dass ein ausreichender Planungsvorlauf sehr wichtig sei. So könnten Brennpunkte unmittelbar bedient werden.

Hier werden große Chancen gesehen. Die Möglichkeiten der engen Abstimmung zwischen dem Land und der Energieregion Lausitz sollen helfen, das Engagement neu zu justieren.

Kulturzug

Auch im Schienenverkehr gibt es mit dem Stufenkonzept aus dem Berliner Raum Initiativen zur Wiederaufnahme des Eisenbahnverkehrs Berlin - Breslau. In der Stufe I soll der Kulturzug (siehe Foto) im Jahr 2016 die Europäische Kulturhauptstadt anfahren. Mit der Stufe III soll die Elektrifizierung der Strecke Berlin - BER - Cottbus - Forst - Breslau im Jahr 2025-2030 die Voraussetzung schaffen, die Strecke ins TEN-Netz aufzunehmen.

Fazit: Der Dialog hat gezeigt, dass die noch nicht ausgebauten Straßenabschnitte oder Bahnverbindungen, die bereits seit Jahren im Bundesverkehrswegeplan festgeschrieben und verankert sind, noch nicht vom Tisch sind. Die Energieregion Lausitz wird die Entwicklungen auch in diesem weiter intensiv verfolgen.

Quelle: PM Dahme-Spreewald