Finsterwalde - WGF plant Bau hochwertigen Wohnraums

Finsterwalde - WGF plant Bau hochwertigen Wohnraums

Wohnungsgesellschaft der Stadt Finsterwalde schafft nachgefragten Wohnraum in der Innenstadt

Die Wohnungsgesellschaft der Stadt Finsterwalde reagiert auf den zunehmenden Bedarf von hochwertigem Wohnraum in der Innenstadt. Geplant ist der Bau von zwölf Wohnungen in Finsterwaldes historischem Zentrum, in der Großen Ring- und der Grabenstraße. Darüber informiert René Junker, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft. "Wir beobachten gegenwärtig eine kleine Rückkehrer- und Zuzugswelle von Menschen, die auf der Suche nach anspruchsvollen Wohnungen in der Innenstadt sind. Das veranlasste die Stadt Finsterwalde und uns als deren Gesellschaft zu dieser etwa 1,8 Mio. Euro umfassenden Investition, die mit Augenmaß geplant ist", sagt René Junker. Die Einwohnerstatistik der Sängerstadt untersetzt diesen Eindruck mit Zahlen. Mehr als 500 Menschen, Flüchtlinge ausgenommen, haben im vergangenen Jahr ein Zuhause in der Sängerstadt gesucht, davon kamen 250 Personen von Orten außerhalb des Landkreises, viele auch aus den alten Bundesländern.

Das vom Bauplanungsbüro Nestler entworfene Projekt umfasst den Bau von zwei Wohnhäusern auf einem brachliegenden Grundstück zwischen Großer Ring- und Grabenstraße. Es wird dort je ein dreigeschossiges Wohnhaus entstehen. Für die Ringstraße sind drei 3-Raum-Wohnungen und drei 2-Raum-Wohnungen, für die Grabenstraße drei 4-Raum-Wohnungen und drei 2-Raum-Wohnungen vorgesehen. Die unteren Geschosse werden barrierefrei erreichbar sein. Alle Wohnungen werden einen Abstellraum haben und für sämtliche Bäder ist sowohl eine Dusche als auch eine Badewanne vorgesehen. Der kleine Innenhof ist als grüne Ruhezone mit Wäscheplatz ausgewiesen. Stellflächen für PKWs wird es auf der Brachfläche auf der gegenüberliegenden Straßenseite geben. Somit verschwindet gleichzeitig ein weiterer innerstädtischer Schandfleck.

Thomas Delliehausen hat bei der Wohnungsgesellschaft das Projekt in der Verantwortung. Er ist zuversichtlich, dass Ende dieses Jahres sechs der zwölf Wohnungen bezugsfertig sind. "Die Baugenehmigung liegt vor und die Bauarbeiten sollen im April beginnen. Der Bauablauf sieht vor, dass zunächst in der Ringstraße begonnen wird. Wenn die Wohnungen dort bezugsfertig sind, soll zumindest der Rohbau in der Grabenstraße abgeschlossen sein, sodass die Mieter nicht durch Baulärm gestört werden", sagt er.

"Wir freuen uns, dass wir mit unserer Gesellschaft ein Projekt in dieser Größenordnung realisieren können. Viele andere Städte sprechen von Abriss, wir schaffen auch mit dem kürzlich fertiggestellten Objekt in der Westfalenstraße nachgefragten Wohnraum. Das ist ein positives Signal für die Sängerstadt", sagt Bürgermeister Jörg Gampe.

Erst kürzlich hat die städtische Wohnungsgesellschaft in einem für das Land Brandenburg beispiellosen Projekt drei DDR-Plattenbauten Typ Brandenburg in ein modernes Wohnhaus mit Wohnungen in gehobenem Standard umgebaut. Die Wohnungen waren bereits lange vor Fertigstellung stark nachgefragt und schnell vermietet. Beim Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. sieht man darin ein weiteres aussichtsreiches Objekt für das Qualitätssiegel "Gewohnt gut - fit für die Zukunft", das an herausragende Wohnbauprojekte in Brandenburg vergeben wird. Das Siegel steht unter der Schirmherrschaft von Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider und soll auf Projekte der Stadterneuerung und -aufwertung aufmerksam machen. Die Wohnungsgesellschaft der Stadt Finsterwalde hat dieses Siegel bereits zwei Mal, für die Naundorferstraße 4 und die Jägerstraße 2, entgegennehmen können.

Quelle: PM Stadt Finsterwalde