DB: Ohne Umsteigen von Dresden nach Hoyerswerda

Ohne Umsteigen von Dresden nach Hoyerswerda

Bau der Niederschlesischen Magistrale erreicht Ruhland

  • RE 15 fährt acht Monate über Senftenberg
  • Ersatzbusse für S-Bahn S 4 zwischen Hoyerswerda und Ruhland

Am 30. Januar beginnt ein weiter Abschnitt des Baus der niederschlesischen Eisenbahnmagistrale Richtung Polen. "Der barrierefreie Umbau und die Modernisierung des Bahnhofs Ruhland sowie die Installation elektronischer Stellwerktechnik bringen auch die Fahrpläne von Hoyerswerda nach Leipzig und Dresden durcheinander", erläutert Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO). "Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und der Deutschen Bahn AG können wir die Auswirkungen für die Fahrgäste aber reduzieren."

Die Züge des Regionalexpress RE 15 werden zwischen Ruhland und Hosena über Senftenberg umgeleitet. "Mit der Umleitung kann weiterhin eine umsteigefreie Zugverbindung zwischen Hoyerswerda und Dresden angeboten werden. Die Fahrzeit verlängert sich zwar um 20 min, aber wir können eine noch längere Fahrt mit Ersatzverkehr und zusätzlichem Umsteigen vermeiden. Die Umleitung können wir dank der Bestellung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg für die Fahrgäste anbieten", betont Dr. Joachim Trettin, Vorsitzender der DB Regio AG Nordost. Trotz der Umleitung gilt wie gewohnt zwischen Hoyerswerda, Hosena und Zielen im VVO der VVO-Tarif.

Zusätzlich ist die S-Bahn S4 Hoyerswerda - Ruhland - Leipzig von den Bauarbeiten betroffen. Sie kann nicht umgeleitet werden und wird zwischen Ruhland und Hoyerswerda durch Busse ersetzt. In Ruhland bestehen alle Umsteigeanschlüsse weiter. Fahrgäste, die zwischen Hoyerswerda und Senftenberg oder Senftenberg und Ortrand unterwegs sind, können die umgeleitete Linie RE15 zum VBB-Tarif nutzen. Die Sperrung endet planmäßig am 24. September 2016.

Weitere Informationen zu den Fahrplänen gibt es im Internet unter www.bahn.de, www.VBB.de und www.vvo-online.de sowie beim Kundendialog der DB AG unter 01806/996633 und an der VVO-InfoHotline 0351/852 65 55.

Quelle: Deutsche Bahn AG