Westlausitz: Fachkonferenz zur Berufs- und Studienorientierung

Abschließende Podiumsdiskussion

Fachkonferenz bei BASF Schwarzheide zur "Berufs- und Studienorientierung" in der Westlausitz

Mit Netzwerken Fachkräfte der Zukunft gewinnen

Die Fachkräftesicherung gehört zu einer der wesentlichen Zukunftsaufgaben im Land Brandenburg. Darin waren sich die Teilnehmer an der heutigen Fachkonferenz "Berufs- und Studienorientierung" in der Westlausitz einig, zu der Bildungsminister Günter Baaske und die Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. (WiL) in das BASF-Kulturhaus Schwarzheide eingeladen hatten. Die Fachkräftesicherung in der Lausitz soll durch frühe Weichenstellungen in den Schulen sowie enge Netzwerke zwischen Wirtschaft, Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und Lehrkräfte gelingen.

Baaske: "Für eine erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung in unserem Land müssen Wirtschaft, Schulen und Kommunen an einem Strang ziehen. Sie müssen den erfolgreichen Übergang von der Schule in die Ausbildung und später in den Beruf als gemeinsame Aufgabe ansehen. Nur so kann Fachkräftesicherung gelingen."

In der Themengruppe Berufsorientierung innerhalb des "WiL- Projektes Fachkräftesicherung" ist ein Konzept der Mindestanforderungen für die Berufsorientierung ab der 7. Klasse erarbeitet worden. "Wir sehen in einer qualitativ hochwertigen und auch nachhaltig gesicherten Berufsorientierung einen entscheidenden Hebel zur Fachkräftesicherung, vor allem für die KMU´s in der Region." so Dr. Tebel der stellvertretende Vorsitzende der WiL.

Die Landesregierung hat im September ihr Konzept "Übergang Schule-Beruf" verabschiedet. Es wird durch die Landesstrategie zur Berufs- und Studienorientierung, der das Kabinett Mitte Oktober zugestimmt hatte, untersetzt. Die Strategie steckt insbesondere den Handlungsrahmen für Schulen ab, um die Schülerinnen und Schüler individuell und praxisnah auf ihrem Weg der Berufs- und Studienorientierung zu unterstützen.

Baaske: "Wir können uns nicht leisten - auch die Wirtschaft nicht - auf leistungsschwächere Jugendlichen zu verzichten, wir müssen dafür sorgen, dass auch sie ihre Perspektive in einer Ausbildung in der Region sehen!"

Mehr Informationen unter: www.wil-ev.de

Bildunterschrift: Abschließende Podiumsdiskussion mit Dr. Tebel (stellv. Vorsitzender WiL), Zenker (Sprecher RWK), Müller (Leiter Agentur für Arbeit Cottbus), Köckritz (Schuldirektor Oberschule Großräschen), Dr. von Ettingshausen (WiL-Projektleiter)

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport