70 Jahre Fuhrunternehmen Noack in Lauchhammer

Fuhrunternehmens Noack in Lauchhammer

Geschichte des Fuhrunternehmens Noack in 4. Generation aus Lauchhammer reicht fast 90 Jahre zurück

Zum 70-jährigen Firmenjubiläum des Fuhrunternehmens Noack gratulierte Bürgermeister Roland Pohlenz dem Inhaber der Firma Steffen Noack anlässlich eines Firmenbesuchs. "Die Wurzeln des Unternehmens reichen jedoch bis 1927 zurück", weiß Steffen Noack zu berichten. Urgroßvater und Fuhrwerksbesitzer Karl Noack begann damals mit einem Pferdegespann Transporte zu verrichten. Im Jahr 1946 übernahm Max Noack das Fuhrgeschäft seines Vaters. Bereits im Alter von 16 Jahren erhielt Sohn Fritz mit Einverständnis des Vaters seine Fahrerlaubnis und war seitdem im Untenehmen tätig. Ende der 50er Jahre konnte dann mit dem ersten eigenen Traktor Kohle transportiert werden.

Am 1. Januar 1961 erhielt Fritz Noack seine Gewerbeerlaubnis und der erste LKW, ein "Garant", wurde angeschafft. Nachdem Fritz Noack das Grundstück des heutigen Firmensitzes in der Kleinleipischer Straße 1961 erwarb, entwickelte sich das Unternehmen zu einem Transportbetrieb. Mit einem Kommissionsvertrag wurden Fahraufträge für den Kraftverkehr durchgeführt. Sohn Steffen stieg 1981 in 4. Generation in den Fuhrbetrieb ein. Als ein verlässlicher Partner war das Unternehmen viele Jahre im Straßenwinterdienst für die Stadt Lauchhammer tätig. Im Jahr 2000 beschäftigte das Familienunternehmen sieben Arbeitnehmer, darunter auch Ehefrau Gerhilde und Tochter Silke von Fritz Noack. Mit modernen Fahrzeugen wurden verschiedenste Transporte u.a. für die Baubranche und auch Getreidetransporte für landwirtschaftliche Unternehmen durchgeführt.

Im Jahr 2003 übernahm Steffen Noack die Firma von seinem Vater. "Heute transportiert das Fuhrunternehmen mit seinen drei Fahrzeugen Schüttgut für Bauunternehmen.

So haben wir an der Umfahrung Bad Liebenwerda mitgearbeitet und sind als Schüttguttransporter beim Bau der Autobahn A 13 zwischen Radeburg und Dresden tätig", weiß Steffen Noack zu berichten. Bürgermeister Roland Pohlenz lag es auch am Herzen, sich über das persönliche Wohlergehen der Familie Noack zu informieren.

Ein Wohnungsbrand in der Erdgeschosswohnung von Fritz Noack am 22. September 2015 hatte das Zweifamilienhaus auf dem Firmengrundstück unbewohnbar gemacht.

Zum Glück erreichten die Flammen nicht die Fahrzeuge und die Tankstelle.

Die Eltern von Steffen Noack haben sich mittlerweile in ihrer neuen Wohnung gut eingelebt und der Unternehmer selbst blickt optimistisch in die Zukunft, auch wenn viele Erinnerungen durch den Brand verloren gegangen sind. "Ich bewundere den Mut und wünsche der Familie, dass sie dieses schreckliche Ereignis einmal verarbeiten können und Kraft für die Zukunft schöpfen. Dafür sichere ich auch weiterhin unsere Unterstützung zu", so das Stadtoberhaupt.

Quelle: PM Stadt Lauchhammer