Tarifergebnis: 2,3 Prozent mehr für ostdeutsche Stahlindustrie

Tarifergebnis für ostdeutsche Stahlindustrie: 2,3 Prozent mehr Entgelt und ahrtkostenerstattung für Auszubildende

Tarifergebnis: 2,3 Prozent mehr für ostdeutsche Stahlindustrie Auch die rund 8 000 Beschäftigten der ostdeutschen Stahlindustrie erhalten ab dem 1. Januar 2016 2,3 Prozent höhere Löhne, Gehälter und Ausbildungs-vergütungen. Die Tarifkommission bestätigte in Berlin die Einigung zwischen der IG Metall und den ostdeutschen Stahlarbeitgebern.

Für die Monate November und Dezember 2015 gibt es eine Einmalzahlung von insgesamt 200 Euro. Die Auszubildenden erhalten einmalig 80 Euro. Der Tarifvertrag läuft bis zum 28. Februar 2017.

Der Tarifvertrag zur Altersteilzeit konnte verlängert werden. Damit können auch künftig fünf Prozent der Beschäftigten ihren Übergang in die gesetzliche Rente in Altersteilzeit organisieren. Den Auszubildenden steht erstmalig eine Fahrtkostenerstattung für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen Betrieb und Berufsschule zu. Nach Abzug eines Eigenanteils von 40 Euro im Monat werden darüber hinausgehende Kosten erstattet. Der Tarifvertrag Werkverträge wurde bis zum 28. Februar 2017 verlängert.

Olivier Höbel, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, sagte: "Das Ergebnis ist ein akzeptabler Kompromiss in einem schwierigen Umfeld der Stahlindustrie. Alle erhalten mehr Geld und der Anspruch auf Altersteilzeit hilft auch, weiterhin einen geordneten Ausstieg aus dem Berufsleben zu organisieren. Für die Auszubildenden ist die Fahrkostenerstattung eine sehr wichtige Entlastung und ein deutliches Plus im Portemonnaie."

Quelle: IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen