Weltklimagipfel - Klare Botschaft aus der Lausitz

Weltklimagipfel - Klare Botschaft aus der Lausitz

Klare Lausitzer Botschaft an den Weltklimagipfel (COP21) in Paris

Für Aufsehen sorgte heute eine fahrende Werbefläche mit Angela Merkel vor dem Berliner Bundeskanzleramt. Die Bergbaugewerkschaft IGBCE und der Pro Lausitzer Braunkohle e.V. schickten eine klare Botschaft auf den Weg zum Weltklimagipfel nach Paris - persönlich adressiert an die deutsche Klimakanzlerin in spe: "Sinnvoller Beitrag zum Weltklimagipfel: Saubere Kohletechnologie Made in Germany! Angie - Was denkst Du?".

Um 11 Uhr machte sich das Fahrzeug auf den Weg nach Paris und wird dort am kommenden Montag Präsenz zeigen, wenn Angela Merkel wie viele weitere Staatschefs ihren Beitrag im Ringen um einen Klimakompromiss leistet. Wie richtig die Lausitzer Botschaft ist, hat sich bereits zum Beginn des Weltklimagipfels gezeigt. Dort wurde angekündigt, dass weltweit in den kommenden Jahren 2.440 Kohlekraftwerke (!) neu gebaut bzw. in Bau befindliche fertiggestellt werden. Paris zeigt schon jetzt, dass Braunkohlestrom weltweit auf dem Vormarsch ist. Wer wirklich etwas fürs Klima erreichen will, der kann diesen Weg nur über Technologien gehen, die Emissionen vermeiden und Effizienz sowie Flexibilität steigern.

Der Lausitzer Kraftwerkspark mit seinen drei Braunkohlekraftwerken zählt weltweit zu den modernsten. Milliarden wurden und werden hier in neue Technologien investiert. Forschung und Entwicklung im Bündnis der Universitäten und der Energiewirtschaft haben die CO2-Emmissionen je verstromter Tonne Braunkohle seit 1990 um 42 Prozent vermindert und somit fast halbiert. Die Lausitzer Kraftwerke sind heute so flexibel wie kein anderer Kraftwerkspark auf der Welt - und erfüllen im Rahmen der deutschen Energiewende ihre Rolle als Partner der Erneuerbaren immer besser. Effizienz und Flexibilität sind auch in allen anderen Ländern der Erde Voraussetzung für eine Energiewende im globalen Maßstab. Lausitzer Forschung und Technologien sind weltweit beispielgebend. Eines ist klar: die globalen Klimaeffekte der drei Lausitzer Kraftwerke sind beim Blick auf die weltweite Entwicklung zu vernachlässigen. Ihr technologisches Potenzial kann hingegen einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen einer globalen Klimawende leisten. Genau dieses Potenzial opfert die Politik von Merkel und Gabriel mit dem bereits beschlossenen, schleichenden Ausstieg aus der Lausitzer Braunkohle. Was in Paris zum Vorzeigen dienen soll, verkehrt sich bei genauer Betrachtung ins Gegenteil.

"Es ist Zeit, dass Merkel und Gabriel sich von ihren politischen Eitelkeiten befreien und den Sachverstand einschalten. Die Welt wird nicht auf Braunkohle verzichten. Wir retten das Klima nicht mit Verboten, das schaffen wir nur mit sauberen Kohle-Technologien. Die kann sich die Welt heute noch in der Lausitz anschauen - und das sollte eigentlich unser deutscher Beitrag zum Weltklimagipfel sein.", so Wolfgang Rupieper, Vorsitzender des Lausitzer Braunkohle e.V.

Am Montag wird diese Lausitzer Botschaft in Paris Besucher des Klimagipfels zum Nachdenken anregen. Es bleibt die Hoffnung, dass sie auch in Berlin ihre Wirkung entfaltet.

Weitere Informationen: www.pro-lausitz.de bzw. www.prolausitzerbraunkohle.de

Quelle: Pro Lausitzer Braunkohle e.V.