Arbeitslosigkeit in Spree-Neiße leicht gestiegen

Arbeitslosenquote in SPN ist im November um 0,1 Prozentpunkte auf 8,4 % gestiegen

http://www.lausitz-branchen.de/medienarchiv/cms/upload/logos/Arbeitsagentur.png Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 940 Arbeitslose weniger, die Arbeitslosenquote lag bei 9,7 %. Insgesamt waren im Landkreis Spree-Neiße im November 5.359 Personen arbeitslos gemeldet, dies bedeutet gegenüber dem Vormonat eine Erhöhung um 49 Personen. Im Rechtskreis SGB II ist eine Verringerung um 6 Personen, im Rechtskreis SGB III eine Erhöhung von 55 Personen zu verzeichnen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der jungen Arbeitslosen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren um 40,5 Prozent von 279 auf 166 gesunken. Damit liegt die Arbeitslosenquote im Bereich u 25 bei 4,4 Prozent. Im regionalen Vergleich ist die Jugendarbeitslosigkeit am niedrigsten. (Cottbus 5,4 %; Elbe-Elster 5,0 %, Oberspreewald-Lausitz 5,3 %, Land Brandenburg 6,7 %).

Die im Vergleich mit dem Land geringe Jugendarbeitslosigkeit ist auch ein Ergebnis der engmaschigen und intensiven Einzelfallbetreuung durch die Jugendfallmanager des Jobcenters Spree-Neiße", so der Werkleiter Hermann Kostrewa und führt weiter aus: "Es gibt ausreichend Lehrstellen in der Region. Aber nicht jeder Jugendliche ist am Ende der Schulzeit soweit, sofort eine Ausbildung aufnehmen zu können. Aus diesem Grund beginnen die Jugendfallmanager bereits frühzeitig mit ersten Gesprächen, um die Jugendlichen auf eine geeignete Ausbildung vorzubereiten."

Ebenfalls leicht gesunken ist auch weiterhin die Zahl der durch das Jobcenter Spree-Neiße betreuten Bedarfsgemeinschaften und der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gesunken. So waren im November noch 6.487 Bedarfsgemeinschaften registriert, 34 weniger als im Oktober. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ging um 46 auf 8.199 zurück.

Quelle: Jobcenter Spree-Neiße und Pressestelle Landkreis Spree-Neiße