Grundsteinlegung für Gerontopsychiatrisches Zentrum bei Löbau

Sächsischen Krankenhaus Großschweidnitz bei Löbau

Grundsteinlegung am Krankenhaus Großschweidnitz für neues Gerontopsychiatrische Zentrum in der Oberlausitz

Am Sächsischen Krankenhaus Großschweidnitz in der Oberlausitz bei Löbau wurde heute der Grundstein für das neue Gerontopsychiatrische Zentrum im Beisein von Johann Gierl, Abteilungsleiter im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen, Alf-Rüdiger König, Abteilungsleiter im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Vertretern des Sächsischen Immobilien- und Baumanagements sowie Vertretern des Krankenhauses Großschweidnitz, gelegt.

Abteilungsleiter Gierl: "Das südwestlich der Stadt Löbau gelegene Krankenhaus mit einem parkartig angelegten Areal, bietet ein einheitliches Bild mit hohem architektonischen und städtebaulichen Wert und ist einschließlich der Außenanlagen denkmalgeschützt. Der geplante Neubau fügt sich als dreigeschossiger Baukörper, der durch die Ausnutzung der Geländetopographie im nördlichen Teil lediglich zweigeschossig in Erscheinung tritt, in das bereits bestehende Ensemble sehr gut ein."

Wir haben uns bewusst für einen Neubau entschieden. Das Landeskrankenhaus erhält einen modernen Bau, der die Versorgung psychisch kranker Menschen deutlich verbessert", sagte der Abteilungsleiter Alf-Rüdiger König bei der Grundsteinlegung. Auch die Bedingungen für das Personal verbessern sich entscheidend.

Mit dem Neubau werden Bedingungen für eine zeitgemäße Behandlung von Patienten mit psychischen Störungen geschaffen. Dieser umfasst vier Stationen, eine geschlossene und eine offene gerontopsychiatrische Station mit je 20 Betten, eine geschlossene und eine offene Suchtstation mit je 20 Betten sowie eine Tagesklinik mit 20 Plätzen. Im unteren Geschoss werden die Tagesklinik, im Erdgeschoss die Gerontopsychiatrie Station und im Obergeschoss die Suchttherapie eingerichtet. Der Zugang zu den Stationen erfolgt über den offenen, nördlichen Hof in eine großzügige und helle Eingangshalle. Die Nähe zur Neurologie im Haus 26 ist aus diagnostischer und therapeutischer Sicht ein standortentscheidendes Kriterium für das neue gerontopsychiatrische Zentrum. Beide Gebäude werden über einen geschützten Gang im Untergeschoss verbunden.
Durch die Anordnung von zwei L-förmigen Stationen entsteht eine klare und einprägsame, punktsymmetrische Gebäudefigur. Diese Grundrissstruktur bietet eine Reihe funktionaler Qualitäten, unter anderem eine gute und vor allem natürliche Belichtung und Sichtbeziehungen bei kompakter Bauweise sowie eine flächeneffiziente Verteilung der Nutzungsbereiche und Erschließungsflächen.

Unter der Projektleitung des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), Niederlassung Bautzen, entsteht eine Nutzfläche von insgesamt 3.521 qm. Die Fertigstellung ist für Dezember 2017 geplant. Die Finanzierung von rund 23,4 Millionen Euro erfolgt im Rahmen einer Einzelförderung nach §10 SächsKHG (Krankenhausinvestitionsprogramm des Freistaates Sachsen) mit einem Höchstbetrag von 15 Millionen Euro und aus Eigenmitteln des SKH Großschweidnitz.

Quelle: SMF - Sächsisches Staatsministerium der Finanzen