Bilanz Dresden-Tourismus 2015

Striezelmarkt in der Weihnachtsstadt Dresden

Tourismusbilanz für Dresden von Januar bis September 2015 liegt vor

  • Leichte Rückgänge aus dem Inland und deutliche Zuwächse aus dem Ausland
  • Weihnachtsstadt Dresden verspricht zusätzliche Gäste

Dresden, 25. November 2015. Die touristische Bilanz für die ersten drei Quartale des Dresden-Tourismus 2015 liegt vor. Insgesamt sind die Übernachtungen nach fünf Rekordjahren in Folge von Januar bis September dieses Jahres leicht rückläufig und liegen aktuell bei -2,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum (absolut 3.186.102). Das ist in erster Linie auf Rückgänge aus dem Inland zurückzuführen (-4,2%, absolut 2.511.307). Als primärer Grund für den Rückgang im Inland ist der Imageverlust Dresdens aufgrund fremdenfeindlicher Äußerungen im Rahmen der Pegida-Demonstrationen zu nennen. Aus dem Ausland konnte hingegen trotz der durch die Wirtschaftskrise bedingten starken Rückgänge im russischen Markt insgesamt ein Übernachtungsplus von +5,7% gegenüber dem Vorjahreszeitraum erreicht werden (absolut 674.795). Im Vergleich der deutschen Top-Städtereiseziele liegt Dresden weiterhin auf Rang 7.

Acht von 15 Auslandsmärkten haben ein weiteres Wachstum gegenüber Vorjahr realisiert. Das größte Übernachtungsplus Januar bis September 2015 unter den Top-15-Auslandsmärkten kommt aus Spanien mit +82,6% (absolut 33.615), gefolgt von China mit +42,8% (33.885) und den USA mit +7,9% (absolut 64.565). "Das Wachstum in diesen Auslandsmärkten bestärkt uns in unserem Vermarktungskonzept, das Dresden als attraktives Reiseziel präsentiert, in diesem Jahr mit der touristischen Kampagne 'Dresden. Umwerfend anders' und der Kongresskampagne 'Meeting Place Dresden', so Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (DMG). Das touristische Wachstum aus Spanien ist auf die deutlich verbesserte Wirtschaftssituation in dem Land und auf die zahlreichen spanischen Fachkräfte zurückzuführen, die in den letzten Monaten nach Dresden gekommen sind und wiederum Familiennachzug bzw. -besuch mit sich bringen. Der große Zuwachs aus China lässt sich mit der steigenden Kaufkraft, den erleichterten Reisebedingungen und dem generell steigenden Interesse nach Deutschlandreisen erklären.

"Mit unserem Wachstum aus dem Ausland von +5,7% sind wir auf dem Niveau des Reiselandes Deutschland gewachsen (+5,3%). Für das Gesamtjahresergebnis aus dem Inland sehen wir noch Potential im vierten Quartal, vor allem im touristisch starken Monat Dezember", sagt Bunge. 2014 war der Dezember der zweitstärkste Monat mit 448.185 Übernachtungen und einem Wachstum von 7,9% im Vergleich zum Vorjahr. Um das touristische Potential der Wintersaison vor allem für Deutschland und das Nachbarland Tschechien zu nutzen, wurden die Marketingmaßnahmen entsprechend intensiviert. Für die zum siebten Mal in Folge durchgeführte Sonderkampagne "Dresden. Gibt dem Winter Glanz" investiert die DMG rund 167.000 EUR; 100.000 EUR davon sind zusätzlich von der Landeshauptstadt bereitgestellt worden. Der 581. Dresdner Striezelmarkt und die anderen zehn Weihnachtsmärkte werden damit ebenso beworben wie die zahlreichen weihnachtlichen Konzerte, Ausstellungen und Events, die Silvesterveranstaltung auf dem Theaterplatz, das Konzert des Dresdner Kreuzchores am 21. Dezember, das Eishockey Winter Derby Dresden am 9. Januar sowie der SemperOpernball am 29. Januar 2016.

Die Buchungslage bei der Dresdner Hotelerie deutet auf ein insgesamt gutes viertes Quartal hin. "Die meisten Dresdner Hotels konnten im Oktober das Niveau von 2014 erreichen und speziell die Wochenenden sind bestens gebucht. Wir empfehlen den Gästen, die Dresden in der Weihnachtszeit erleben möchte, die attraktiven Übernachtungsangebote außerhalb der Wochenenden zu nutzen", sagt Johannes Lohmeyer, Vorsitzender des Tourismusverbandes Dresden e.V. "Die Nachfrage zeigt es: Die Menschen aus dem In- und Ausland freuen sich auf die unverwechselbare Atmosphäre der Weihnachtszeit in Dresden und die attraktiven Angebote der Weihnachtsmärkte, der Kirchen, Museen, Theater und des Handels", sagt Lohmeyer weiter.

Quelle: PM Dresden Marketing GmbH