Braunkohle von Vattenfall in Tschechien

Auswirkungen des Verkaufs der Vattenfall-Braunkohlesparte

Lausitzer informieren über Auswirkungen des Verkaufs der Braunkohlesparte in Tschechien

Braunkohle von Vattenfall: "Wir lassen uns nicht verkaufen"

Vertreter von Lausitzer Initiativen wie Pro Heimat e.V. aus der Tagebauregion Jänschwalde, die Allianz für Welzow , sowie weitere Organisationen und Politiker fahren am 24./25. November nach Tschechien um dort über die Auswirkungen des Verkaufs der Braunkohlesparte von Vattenfall zu informieren. Ein erster Stopp wird am 24. November die nordböhmische Tagebauregion bei Horní Jiretín sein Dort treffen die Lausitzer auf die Bürgermeister von Horni Jiretín und Litvinov, die erfolgreich gegen die Ausweitung des Tagebaus in Nordböhmen kämpften. Am 25. November wird es nach einer Pressekonferenz eine symbolische Protestaktion vor der Hauptzentrale des halbstaatlichen Energiekonzerns CEZ in Prag geben. Derzeit bekunden drei tschechische Energiekonzerne ihr Interesse an einem Kauf der Lausitzer Braunkohle, darunter sind CEZ, Czech Coal-Vršanská Uhelná und EPH.

Da aufgrund der Vorgaben aus Schweden, Vattenfall keine neuen Tagebaue mehr aufschließen dürfe, wäre ein Verbleib des schwedischen Energiekonzern in der Region die Beste aller Varianten. Dennoch erklärte Andreas Stahlberg, Kreistagabgeordneter Spree-Neiße "Wir sind nicht grundsätzlich gegen Investoren aus Tschechien, sondern für einen Lausitzer Strukturwandel ohne neue Tagebaue". Im Gegensatz zu Deutschland dürfen in Tschechien keine Menschen mehr aus ihrer Heimat vertrieben werden, um Kohle abzubaggern.

Quelle: GRÜNE LIGA Umweltgruppe Cottbus