Öl-Bohrplatz Märkische Heide fertiggestellt

Bohrplatz Märkische Heide 1

Bohrplatz für die Erdöl-Erkundungsbohrung Märkische Heide 1 fertiggestellt

Start der Erdöl-Bohrung Anfang Dezember geplant

Berlin/Märkische Heide - Die CEP Central European Petroleum GmbH hat die Arbeiten zur Errichtung des Bohrplatzes für die Erkundungsbohrung Märkische Heide 1 in der brandenburgischen Gemeinde Märkische Heide zwischen den Ortsteilen Krugau und Biebersdorf planmäßig abgeschlossen.

Unter Einbeziehung von Unternehmen aus der Region wurde in den vergangenen zwei Monaten der innere und äußere Bohrplatzbereich mit allen notwendigen technischen Einrichtungen gebaut. In Vorbereitung für die Tiefbohrung wurde ein 100 m langes Standrohr gesetzt und zementiert, das den Schutz des Grundwassers gewährleistet

Bis Ende November wird nun der Bohrturm errichtet. Anfang Dezember 2015 sollen die Bohrarbeiten bis in eine Tiefe von rund 2700 Metern starten und bis Februar 2016 andauern.

CEP wird Bürger und Interessierte im Informationsbüro Krugau sowie in weiteren Informationsveranstaltungen über den Fortschritt der Arbeiten informieren.

Bohrplatz Märkische Heide 1

Hintergrund Erkundungsbohrung in Märkische Heide

Im Jahr 2013 hat CEP erstmalig in Ostdeutschland moderne 3D-Seismik zur Untersuchung der Tiefengeologie großflächig auf 275 Quadratkilometer in der Niederlausitz eingesetzt. Die Ergebnisse zeigten mehrere, für weitere Aufsuchungsschritte interessante Strukturen. Für die Erkundungsbohrung in einer dieser Strukturen wurde in der Gemeinde Märkische Heide an der Landstraße 443 zwischen Biebersdorf und Krugau unter geologischen, ökologischen und logistischen Gesichtspunkten ein geeigneter Bohrplatz ausgewählt.

Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR), Cottbus, erteilte Ende August 2015 die Genehmigung für den Bohrplatzbau und die Erkundungsbohrung (MH1). Am Genehmigungsverfahren waren die entsprechenden Träger öffentlicher Belange wie u.a. Wasser- und Umweltbehörden, Ämter und Gemeinden beteiligt. Anfang September 2015 begannen die Arbeiten für den Bohrplatzbau.

CEP plant die Bohrung im konventionellen Gestein bis in eine Tiefe von rund 2700 Metern für das letzte Quartal 2015 und das erste Quartal 2016. Anschließend wird der Bohrturm abgebaut. In Abhängigkeit von den Ergebnissen der Erkundungsbohrung will CEP in 2016/2017 über eine Förderung aus der Lagerstätte entscheiden.

In einem Umkreis von sechs Kilometern von der geplanten Bohrung hatte es zwischen den 60er und 80er Jahren bereits 10 Bohrungen gegeben. CEP wendet die gleichen sicheren und bewährten Methoden wie bei diesen Bohrungen an. Das umstrittene Fracking-Verfahren wird nicht eingesetzt.

Bau des Bohrplatzes für die Erkundungsbohrung

Quelle: Central European Petroleum Ltd.