Tarifverhandlung Stahlindustrie Ost

Erste Tarifverhandlung für die Stahlindustrie Ost endet ohne ein Angebot der Arbeitgeber

http://www.lausitz-branchen.de/medienarchiv/cms/upload/logos/ig_metall.png Die erste Tarifverhandlung für die rund 8.000 Beschäftigten in der ostdeutschen Eisen- und Stahlindustrie endete am 5. November ohne ein Angebot der Arbeitgeber.

Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld für zwölf Monate und eine Fortführung der Altersteilzeit sowie die Übernahme der Aufwendungen für die Fahrt zwischen Betrieb und Berufsschule für die Auszubildenden.

Olivier Höbel, IG Metall-Bezirksleiter in Berlin, Brandenburg und Sachsen und Verhandlungsführer für die Stahlindustrie sagte: "Unsere Forderung ist angesichts der Leistungen der Belegschaften gerechtfertigt und volkswirtschaftlich vernünftig. Im Wettbewerb um Fachkräfte sind gute tarifliche Einkommen gerade in Ostdeutschland ein wichtiger Trumpf. Altersteilzeit sichert sozial verträgliches Ausscheiden für die Älteren und ist die solidarische Brücke für den Einstieg der Jüngeren."

Die Arbeitgeber wiesen die Forderungen zurück. Ein eigenes Angebot wurde nicht vorgelegt.

Ein nächster Verhandlungstermin wurde noch nicht vereinbart.

Quelle: G Metall Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen