Frauen Wirtschaft Oberlausitz

FRAUEN.führen.unternehmen

Die starke Seite der Oberlausitzer Wirtschaft - FRAUEN.führen.unternehmen

Unternehmerinnen sind in vielen Branchen in Deutschland präsent wie nie zuvor. Dennoch erfolgt nur etwa jede dritte Unternehmensgründung durch eine Frau. Warum das so ist und wie man mehr Frauen zur Gründung eines eigenen Unternehmens ermutigen kann und wie sich Unternehmerinnen regional erfolgreich vernetzen können, wird auf der Veranstaltung "Die starke Seite der Oberlausitzer Wirtschaft - FRAUEN.führen.unternehmen" am 20. November 2015 in der Galerie FLOX (Friesestraße 31 in Schirgiswalde-Kirschau, OT Kirschau) diskutiert.

Der Verein zur Entwicklung der Region Bautzener Oberland e.V., die IHK-Geschäftsstellen der Landkreise Bautzen und Görlitz, der Verein RegioChance e.V., die Handwerkskammer Dresden, der Landkreis Bautzen und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Görlitz laden interessierte Unternehmerinnen und Gründerinnen aus der Oberlausitz ganz herzlich dazu ein.

Folgendes Programm ist vorgesehen:

  • 16.30 Uhr Einlass und Möglichkeit zur Information an den Infoständen
  • 17.00 Uhr Begrüßung
  • 17.15 Uhr Impulsvortrag "FRAUENunternehmen in der Oberlausitz" (Ulrike Neumann, Planungsbüro neuland)
  • 17.30 Uhr Podiumsdiskussion mit Unternehmerinnen aus der Region (Moderation: Stephan Bischof, MDR)
  • 18.30 Uhr Individueller Austausch und Beratungsmöglichkeiten an den Infoständen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Für eine bessere Vorbereitung der Veranstaltung wird um Ihre Anmeldung unter www.frauen-wirtschaft-oberlausitz.de gebeten.

Hintergrund Frauen Wirtschaft Oberlausitz

Frauen sind auf dem Vormarsch - in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Jedoch finden nach wie vor erheblich weniger Frauen als Männer den Weg in die Selbständigkeit: Das Gründerinnenpotenzial in Deutschland ist bei weitem nicht ausgeschöpft.

Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Initiative "FRAUEN unternehmen" ins Leben gerufen. Erfolgreiche Unternehmerinnen sollen Frauen zu beruflicher Selbständigkeit ermutigen und Mädchen für das Berufsbild "Unternehmerin" begeistern. Die Präsenz und Sichtbarkeit von Unternehmerinnen in der Öffentlichkeit soll erhöht werden. Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: "Deutschland kann nicht auf die Kreativität von Frauen verzichten. Um auf Dauer wettbewerbsfähig zu bleiben und wirtschaftliches Wachstum zu sichern, benötigen wir den frischen Wind und die guten Geschäftsideen von Unternehmerinnen, ihr Durchhaltevermögen und ihre Beharrlichkeit in schwierigen Situationen."

Für "FRAUEN unternehmen" wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) "Vorbild-Unternehmerinnen" gesucht, die ihre Inspiration und Leidenschaft für ein Leben als Unternehmerin weitergeben möchten. Beworben haben sich über 360 Unternehmerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet, aus denen die Jury im Herbst 2014 rund 180 Bewerberinnen für den Start des Netzwerks ausgewählt hat. Dabei handelt es sich um Unternehmerinnen und Freiberuflerinnen aus ganz unterschiedlichen Branchen. Überzeugt haben sie die Jury mit ihrer Motivation und ihren Ideen zur Umsetzung innerhalb des Netzwerks.

Aufgabe der "Vorbild-Unternehmerinnen" ist es, in ihren Regionen beispielsweise Schulen, Hochschulen oder Veranstaltungen der Wirtschaftsförderung zu besuchen bzw. selbst zu initiieren, um über ihre Erfahrungen als Unternehmerin zu berichten und den Unternehmerinnengeist zu befördern.

"FRAUEN unternehmen" ist ein zentraler Bestandteil des gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium erarbeiteten Eckpunktepapiers "Frauen gründen: Gründerinnen und Unternehmerinnen in Deutschland stärken". Es enthält Projekte, die das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesfamilienministerium in den kommenden zwei Jahren umsetzen wollen, um Frauen den Sprung in die Selbständigkeit zu erleichtern.

Quelle: PM LK Görlitz