Lauchhammer: kreative und innovative Ideen zur Stadtentwicklung gesucht

Frische Ideen für die Vermarktung ehemaliger IBA-Projektstandorte in Lauchhammer

Weiterentwicklung der Biotürme Lauchhammer Gegenwärtig beschäftigen sich Studenten mit der Frage, wie der Tourismus auch in unserer Stadt entwickelt bzw. für die Zukunft attraktiver gestaltet werden kann. Im Rahmen einer einwöchigen Workshop-Reihe sind sie gefragt, neue kreative und innovative Ideen zu entwickeln.

Bei der Auftaktveranstaltung am vergangenen Dienstag im Rathaus der Stadt wurden die jungen Menschen durch den stellvertretenden Bürgermeister Jörg Rother auf die Besonderheiten der Flächenstadt Lauchhammers hingewiesen. "Wir sind daran interessiert und die Stadt Lauchhammer kämpf darum, die vorhandenen Potenziale gerade im Freizeit- und Tourismusbereich zu erhalten und überlebensfähig zu gestalten.", so Jörg Rother. "Dieser Workshop ist eine Chance für die Stadt Lauchhammer, neue Ideen zu erhalten, neue Strukturen aufzubauen und das Gesamtkonzept der Stadt Lauchhammer zu überdenken." Ihr Hauptaugenmerk richten die Studenten auf die Weiterentwicklung der Biotürme als einziges noch vorhandenes markantes Bauwerk der einstigen Braunkohleindustrie in Lauchhammer und auf den angrenzenden Reliktepark als kulturellen Ort. Doch auch die Weitläufigkeit und die teilweise große Distanz zwischen den einzelnen Stadt- und Ortsteilen sollen bei ihrer Ideenfindung mit berücksichtigt werden und insgesamt ein positives Bild für Lauchhammer abgeben. Funktionale Verknüpfungen von Besonderheiten der einzelnen Stadt- und Ortsteile sollen mit gut durchdachten und gestalteten Radwegen geschaffen werden. Dabei sollen u. a. das Kunstgussmuseum, die Kunstgießerei, der Grünewalder Lauch oder auch die Aussichtsplattform in Kostebrau sinnvoll integriert werden.

Erste Anregungen für Umsetzungsbeispiele wurden von den Studenten spontan genannt. Möglich sei es durchaus, das Thema Stahl/Eisen/Bergbau aufzugreifen. Auch Skulpturen können die Radfahrer zu weiteren Stationen entlang der Radwege begleiten. "All dies sind Ansatzpunkte, um Lauchhammer für unsere Gäste erlebbar zu machen", so Jörg Rother. Auf weitere Vorschläge darf man gespannt sein.

Quelle: PM Stadt Lauchhammer