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Wissenschaft als Innovationstreiber

Wissenschaft als Innovationstreiber

Gorholt eröffnet zweite Regionalkonferenz im Rahmen der Transfer-Offensive an der TH Wildau

Wissenschaftsstaatssekretär Martin Gorholt und László Ungvári, Präsident der Technischen Hochschule Wildau, haben gestern (14.10.2015) die zweite Vor-Ort-Konferenz an der TH Wildau (Landkreis Dahme-Spreewald) im Rahmen der Transfer-Offensive des Wissenschaftsministeriums eröffnet.

Wissenschaftsstaatssekretär Martin Gorholt bezeichnete das Treffen von Vertretern der TH Wildau mit regionalen Unternehmern und Entscheidungsträgern vor Ort als wichtigen Schritt beim weiteren Ausbau der Transfer-Strukturen im Land. "Es ist gelungen, die Möglichkeiten der Wildauer Hochschule als Motor der Innovation und als Partner für Unternehmen - beispielsweise im Zusammenspiel mit Forschungseinrichtungen - in den Blickpunkt zu rücken. Besonders hilfreich ist dabei die im Juli 2015 beschlossene 'Wissens‐ und Technologietransfer‐Strategie' der TH Wildau", so Gorholt. "Innovationen und Wissenstransfer sind von grundlegender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit Brandenburgs und die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze. Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft ist für beide Seiten von Vorteil: Die Unternehmen profitieren von den Ideen und dem Know-how aus der Wissenschaft, die Hochschulen können mit dem Kontakt zur Wirtschaft ihre Forschung und Lehre weiterentwickeln. Wir haben uns deshalb zum Ziel gesetzt, in dieser Legislaturperiode die Transferaktivitäten und -strukturen an den Hochschulen weiter zu entwickeln. Wichtige Aktivitäten sind dabei - neben dem Transfer-Audit - unsere Vor-Ort-Konferenzen, bei denen sich die Hochschulen mit ihren Transfer-Leistungen präsentieren und mit Partnern über weitere Ausbaupotenziale diskutieren."

László Ungvári, Präsident der Technischen Hochschule Wildau: "Forschung und Entwicklung sowie Technologietransfer bilden neben der akademischen Lehre die zweite Hauptsäule unserer Arbeit. Als eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Deutschlands ist es unser Ziel, Innovationen zu initiieren sowie den Wissens- und Technologietransfer insbesondere auch in kleinen und mittleren Firmen des Landes Brandenburg zu befördern. Solche Vor-Ort-Konferenzen helfen, unser spezifisches Profil in naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen, aber auch managementorientierten Feldern öffentlich transparent darzustellen und weitere Forschungspartnerschaften mit Wirtschaftsunternehmen aufzubauen. Die politisch Verantwortlichen erhalten dabei zugleich einen Einblick in die großen Potenziale für die Wirtschaftsförderung in ihrer Region, die durch die Kooperation mit einer Fachhochschule erschlossen werden können."

Mit den Vor-Ort-Konferenzen sollen zum einen die bereits erfolgten Transfer-Leistungen der Brandenburger Wissenschaftseinrichtungen an den einzelnen Hochschulstandorten für die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen bekannter gemacht werden und zum anderen die Potenziale für die Zukunft diskutiert werden. Im Ergebnis der Konferenzen sowie des Transfer-Audits soll mit den Hochschulen eine übergreifende Transfer-Strategie entwickelt werden. Die erste Vor-Ort-Konferenz fand im Juni an der Fachhochschule Brandenburg statt, die nächste Veranstaltung wird am 09. November 2015 an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde stattfinden.

Hintergrund zum Transfer-Audit

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft startet in diesem Jahr ein Transfer-Audit für Hochschulen. Bei dem Begutachtungsverfahren werden die Strukturen und Prozesse von Kooperationsbeziehungen mit externen Partnern analysiert und Empfehlungen abgegeben. Brandenburg nimmt als einziges Bundesland mit all seinen Hochschulen an der einjährigen Pilotphase teil. Jede Brandenburger Hochschule erhält eine ausführliche Auditierung ihrer Transferstrukturen, das Land ein Perspektivenpapier mit Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen und der Förderung.

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg

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Tags:
Forschung, Hochschule, Wildau, Wissenschaft
Datum:
Donnerstag, 15. Oktober 2015, 11:04 Uhr
Kommentare zu "Wissenschaft als Innovationstreiber"
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