Greenpeace verarscht die Lausitz oder?

Jetzt geht es zu weit! Greenpeace verarscht die Lausitz oder?

http://www.lausitz-branchen.de/medienarchiv/cms/upload/2013/mai/Logo_Pro_Lausitzer_Braunkohle.jpg Wie ein kleines PR-Fähnchen zum Wirbelsturm führt.

Presseinformation des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. zur Ankündigung von Greenpeace, die Lausitzer Braunkohle kaufen zu wollen.

"Was Greenpeace jetzt treibt, das ist ein schlechter Witz. Mit der aktuellen PR-Kampagne auf dem Rücken tausender Lausitzer Familien, die um ihre Existenz fürchten, zeigen die rücksichtslosen, selbsternannten Klimaretter einmal mehr ihr wahres Gesicht.", so die Reaktion von Wolfgang Rupieper auf die öffentliche Bekanntmachung von Greenpeace Schweden, die Lausitzer Braunkohle von Vattenfall zu kaufen

Dabei staunt nicht nur sein Verein Pro Lausitzer Braunkohle e.V. über den immensen Medienrummel. Gleich einige Tageszeitungen haben Greenpeace auf die Titelseiten gehoben, der offensichtliche PR-Gag ging mit großem Tobuwabohu durch alle Medien. Einen Tag später liest man dann erste Berichte, in denen schnell klar wird, dass Greenpeace auf Anfrage von Journalisten weder einen Plan noch Substanz zu bieten hat.

"Es ist erschreckend, wo wir in Deutschland angekommen sind. Die öffentliche Meinungsmache zum Thema Energiewende und Braunkohle hat längst die Menschen aus dem Blick verloren. Kaum winkt Greenpeace mit seinem grünen PR-Fähnchen, wird in den Medien ein Wirbelsturm daraus. Sachliche Informationen zur Braunkohle und zur Energiewende finden hingegen kaum noch statt. Es geht immer mehr um Sensationslust und immer weniger um Kosten, Sicherheit und Machbarkeit, was die Menschen aber viel mehr berührt.", so Wolfgang Rupieper weiter.

Wenn Greenpeace knapp vier Millionen Euro Spendengelder an der Börse verzockt oder nach kurzer Zeit aus Unfähigkeit den Betrieb einer Tochtergesellschaft für "grüne Energie" einstellt, wird das kaum reflektiert. Selbst strafrechtliche Handlungen werden Greenpeace inzwischen nachgesehen. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen fand nicht nur einmal der journalistische Schulterschluss mit Greenpeace-Aktionen statt, die unser Rechtsstaat ganz klar verbietet. Was ist hier eigentlich los? Warum werden jene so hofiert, die nur gegen etwas sind und die immense Kosten verursachen, die wir am Ende alle zu zahlen haben?
In der Lausitz hat der PR-Gag seine Wirkung sicher nicht verfehlt. Denn die Lausitz steht und fällt auch in den kommenden Jahren mit der Braunkohle. Sie bestimmt die Wirtschaft, aber auch das soziale und kulturelle Leben. Die gesamte Region ist auf einen schnellen Ausstieg in keiner Weise vorbereitet. Das ist Greenpeace egal, scheinbar aber auch immer mehr Journalisten in den urbanen Medienzentren, die es bei den Ausflügen aufs Land gern grün und sauber haben. Da stört ein Bild von offenen Landschaften und rauchenden Schloten in der Lausitz. Dieses Bild hat mit der Lausitz aber auch nicht viel zu tun. Nur dazu müsste man sich auch über Hintergründe informieren und einmal auf den Weg machen.

"Vielleicht ärgert sich die Meinungsmache diesmal auch, dem Umweltkonzern wieder auf den Leim gegangen zu sein. Vielleicht ziehen doch noch mehr Vernunft und Sachlichkeit ein. Die Hoffnung stirbt zuletzt - das gilt auch für die Lausitz und ihre Braunkohle", schließt Wolfgang Rupieper die Betrachtung zur aktuellen Diskussion ab.

Gern vermitteln wir Ihnen Ansprechpartner zu dieser Thematik.

Weitere Informationen: www.pro-lausitz.de bzw. www.prolausitzerbraunkohle.de

Quelle: Pro Lausitzer Braunkohle e.V.