Cottbus für Kreisfreiheit

Cottbus für Kreisfreiheit

"Wir sind so frei" - Cottbus kämpft um Kreisfreiheit

Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch hat am Mittwoch Postkarten und Plakate vorgestellt, mit denen die Stadt für den Erhalt ihrer Kreisfreiheit wirbt. Diese wird durch die von der Landesregierung angestrebte Verwaltungsstrukturreform infrage gestellt. "Wir wollen die Cottbuserinnen und Cottbuser darüber informieren, was der Verlust der Kreisfreiheit bedeuten würde", erklärte das Stadtoberhaupt. Die Pläne des Landes, der Stadt die Kreisfreiheit zu nehmen, bedrohen beispielsweise Arbeitsplätze im Landesamt für Soziales und Versorgung, das seinen Sitz in Cottbus hat. Der Verlust der Kreisfreiheit würde zudem deutlich weniger Entscheidungsfreiheit für die Cottbuserinnen und Cottbuser in vielen städtischen Angelegenheiten bedeuten. Die Postkarten und Plakate zeigen unter dem Motto "Wir sind so frei" unter anderem den Branitzer Park, das Staatstheater oder die Straßenbahn, über die künftig nicht mehr allein in Cottbus durch die Stadtverordnetenversammlung entschieden werden könnte. Die Reformpläne seien eine politisch motivierte Strukturentscheidung. Die Landesregierung will ihr Vorhaben, das bis 2019 umgesetzt sein soll, am 7. Oktober auf einer Veranstaltung in Cottbus präsentieren.

Nähere Informationen und die Plakatmotive sind auf der Internetseite www.cottbus.de/kreisfrei zu finden. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert und das Angebot erweitert.

Für Anregungen und Hinweise zur Reformdebatte wird die E-Mail-Adresse kreisfrei@cottbus.de geschaltet.

Quelle: PM der Stadt Cottbus