Schnelles Internet für Elbe-Elster

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (l.) lässt sich das Zusammenschweißen von Glasfasern an einem Spleißgerät erläutern.

25.000 Haushalte und Betriebe in Elbe-Elster profitieren vom Ausbau

Die Telekom versorgt in Kürze fast 25.000 Haushalte im Landkreis Elbe-Elster mit schnellem Internet. Grundlage für den Ausbau ist das im Jahr 2012 von der Landesregierung beschlossene Entwicklungskonzept "Brandenburg-Glasfaser 2020". Die Investitionsbank des Landes Brandenburg hatte im vergangenen Jahr die Telekom Deutschland GmbH mit dem Breitbandausbau in der Planungsregion Lausitz-Spreewald beauftragt. Voraussichtlich ab Ende November können die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises dann mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s surfen - je nach Entfernung zum Schaltgehäuse. Haushalte und Gewerbetreibende können außerdem per VDSL-Verbindung nicht nur schneller im Internet surfen, sondern auch Fernsehen per Internet nutzen. Dafür hat die Telekom in den zurückliegenden zehn Monaten über 400 Kilometer Glasfaserkabel neu verlegt und fast 250 neue Schaltverteiler (graue Kästen am Straßenrand) errichtet und mit neuester Technik ausgestattet. Bis Ende November schließen sich Elektroinstallationsarbeiten an.

Bei einem gemeinsamen Pressetermin in Großrössen informierten Landkreis und Telekom am 21. September zum Ausbau des schnellen Internets in Elbe-Elster.

"Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig", sagte Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Landkreises Elbe-Elster, beim Vorort-Termin im Falkenberger Ortsteil Großrössen. "Die Investition ins schnelle Internet wertet nicht nur unsere Kommunen, sondern den Landkreis als Ganzes auf. So nimmt seine Attraktivität als Wohn- und Arbeitsplatz weiter zu. Das Internet bedeutet Lebensqualität und ist in unserer heutigen Zeit für Familien und Unternehmen einfach unverzichtbar. Insofern machen wir mit dem Breitbandausbau einen deutlichen Schritt nach vorn."

Detlef Zorn, Regiomanager im Infrastrukturvertrieb der Telekom für den Landkreis Elbe-Elster, ergänzt: "Nicht nur für Familien sondern auch Selbständige und Arbeitnehmer mit Home Office profitieren vom schnellen Internet der Telekom. Und gleichzeitig wachsen damit auch die Chancen für weitere Investitionen der Wirtschaft in die Standorte im Landkreis - das liegt uns bei allen unseren Ausbauvorhaben auch sehr am Herzen: einen Beitrag für mehr Arbeitsplätze, Wachstum und Fortschritt in Deutschland zu leisten."

Wie kommen Bürgerinnen und Bürger an das schnellere Internet?

Grundsätzlich kann das Breitbandnetz im IV. Quartal in Betrieb gehen. Die Einwohner im Landkreis Elbe-Elster, die von den neuen Geschwindigkeiten profitieren wollen, müssen selber aktiv werden und ihren Vertrag erweitern oder einen Neuvertrag mit Internetanbietern schließen.

Welche Zielsetzung verfolgt der jüngste Breitbandausbau im Landkreis Elbe-Elster?

Der Schwerpunkt der Glasfaserstrategie des Landes Brandenburg konzentriert sich auf Standorte, die über weniger als 6 Mbit/s im Download verfügen, wobei die Einwohnerzahl der jeweiligen Orte keine Rolle spielt. Das Programm "Brandenburg - Glasfaser 2020" realisiert die Verlegung von Glasfaserkabeln bis zu den jeweiligen Kabelverzweigern (KVz, graue Kästen am Straßenrand) in den Orten und Ortsteilen des Landes Brandenburg.

Bestehende Schaltkästen werden ertüchtigt:

  • sofern sie nicht bereits mit mehr als 6 Mbit/s erschlossen sind
  • der Ausbau mit breitbandiger Infrastruktur innerhalb der vergangenen zehn Jahre durch EU-Mittel schon gefördert wurde (z.B. Konjunkturpaket-II-Mittel)
  • oder Dritte (private Investoren) einen Ausbau bereits angemeldet haben.

Bei Fragen zur Erschließung einzelner Orte und Ortslagen im Rahmen dieses Förderprogramms können sich Interessenten an den Breitbandbeauftragten beim Landkreis, Matthias Schneller (matthias.schneller@lkee.de), wenden, der Ansprechpartner für die Region ist.

Foto: Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (l.) lässt sich das Zusammenschweißen von Glasfasern an einem Spleißgerät erläutern.

Quelle: Deutsche Telekom AG