Wirtschaftsreise nach Niederschlesien

Wirtschaftsminister Martin Dulig reist nach Niederschlesien

Wirtschaftsminister Dulig reist nach Niederschlesien

Gespräche mit dem Vizemarschall für Wirtschaft und Bergbau

Mit dem Ziel, die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Institutionen im niederschlesischen Grenzgebiet weiter auszubauen, reist morgen der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig für einen zweitägigen Besuch nach Breslau.

"Mit keiner anderen Region pflegt der Freistaat so enge, gute und freundschaftliche Beziehungen. Sachsen und die Wojewodschaft Niederschlesien verbindet eine sehr gute Partnerschaft. Diese Zusammenarbeit wollen wir weiter vertiefen", betont Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, vor Beginn der Reise.

Im Zentrum des Besuchs stehen Gespräche mit dem Vizemarschall für Wirtschaft und Bergbau, Andrzej Kosiór sowie Vertretern des Niederschlesischen Wirtschaftsrates. Gesprächsthemen werden neben der Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen und dem Ausbau der Verkehrsverbindungen vor allem der Ausbau von Kooperationsmöglichkeiten im Bereich des Bergbaus sowie im Bereich der Kommunikations- und Informationstechnik sein.

Polen unternimmt derzeit große Anstrengungen, Verwaltungsstrukturen zu digitalisieren. Bei der Umstellung setzen die polnischen Cluster und Netzwerke der IT-Branche verstärkt auf das Know-how internationaler Partner - und auch auf das der Sachsen. Vor diesem Hintergrund steht am Freitagvormittag ein Besuch der polnischen Niederlassung des sächsischen ICT-Dienstleisters KOMSA auf dem Programm. Hier wird sich der Staatsminister über den geplanten Ausbau des Unternehmens sowie dessen Kontakte zur TU Breslau informieren. Außerdem wird Martin Dulig am zweiten Tag seiner Reise das Breslauer Forschungszentrums EIT besichtigen, das im Rahmen eines aktuellen Rohstoff-Projektes u. a. mit dem Helmholtz-Zentrum Rossendorf und der TU Bergakademie Freiberg zusammenarbeitet.

Darüber hinaus wird auch das Thema Außenhandel eine wichtige Rolle spielen. Sachsen und Polen sind wirtschaftlich eng verflochten. Mit der Ausfuhr von Waren im Wert von 1,72 Milliarden Euro im Jahr 2014 ist Polen der fünftwichtigste Exportpartner und mit 1,6 Milliarden Euro der zweitwichtigste Importpartner für die sächsische Wirtschaft. Um diese Zusammenarbeit weiter zu intensivieren, wird im Dezember 2015 das 11. Polnisch-Sächsische Wirtschaftsforum (PSWF) stattfinden. Weitere Kooperationstreffen befinden sich bereits in Planung.

Zum Abschluss seines Besuches wird sich Staatsminister Martin Dulig bei einem Stadtrundgang über die Vorbereitungen der Stadt Breslau als Kulturhauptstadt 2016 informieren.

Quelle: SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr